Dauer der Wechseljahre


Die Welt und das Leben darin verändern sich stetig. So bleibt auch der weibliche Körper nicht von Veränderungen ausgeschlossen. Ähnlich der Pubertät oder der Schwangerschaft sind die Wechseljahre ein Prozess körperlicher Veränderungen. Der fruchtbare Lebensabschnitt geht langsam zu Ende, um einer ruhigeren Phase Platz zu machen. Die Dauer der Wechseljahre hängt von verschiedenen Faktoren ab.


Die Wechseljahre haben mehrere Phasen

Das Hormonsystem stellt sich dabei in mehreren Phasen um. Insgesamt dauern die Wechseljahre (auch als Klimakterium bezeichnet) etwa 10 – 15 Jahre an. Dabei kann die Menopause in Prämenopause, Perimenopause und Postmenopause unterteilt werden.


Wann beginnt die Menopause?

Viele Frauen fragen sich ab wann sie in den Wechseljahren sind. Beginn ist meist ein Alter zwischen Mitte 40 und Ende 50. Oft ereignet sich die letzte Blutung (die Menopause) zwischen dem 50. und 52. Lebensjahr.

Der Beginn der Wechseljahre mit 35 Jahren ist in Einzelfällen genauso möglich wie, dass die Menopause erst nach dem 55. Lebensjahr beginnt, denn letztlich ist jeder Körper unterschiedlich, hat verschiedene biologische Anlagen und reagiert verschieden auf äußere Einflüsse. Somit hängen Dauer und Beginn der Wechseljahre von den Genen aber auch von persönlichen Lebensumständen ab.


Wann sind die Wechseljahre vorbei?

Eine eindeutige Antwort auf die Frage, wie lange die Dauer der Wechseljahre ist und wann die Wechseljahre abgeschlossen sind gibt es nicht. Im Regelfall nimmt sich der weibliche Körper für die Etappen der Wechseljahre insgesamt zwischen 10 und 15 Jahre Zeit. Dabei treten mögliche Symptome zumeist nicht den gesamten Zeitraum über auf, sondern betreffen höchstens die halbe Dauer der Wechseljahre. 


Die Dauer der Wechseljahre hängt auch von der Region ab

Die Dauer und der Beginn der Wechseljahre können von Frau zu Frau deutlich variieren. Statistiken können somit lediglich als durchschnittliche Richtwerte eine Orientierung bieten. Dabei fällt auf, dass sich die Dauer und auch die Beschwerden nicht nur zwischen einzelnen Frauen gleicher Regionen unterscheiden, sondern dass es auch Unterschiede zwischen Regionen gibt.

So hat etwa Women`s Health Across the Nation herausgefunden, dass Frauen weltweit durchschnittlich 7,4 Jahre Symptome der Wechseljahre wahrnehmen. Dabei treten jedoch geografische Unterschiede auf. Durchschnittliche Europäerinnen erkannten 6,5 Jahre lang Symptome der hormonellen Umstellungen. Afrikanerinnen erlebten über wesentlich längere Zeit die Symptome ihrer Wechseljahre. Andere Zeiträume wurden auch bei Asiatinnen beobachtet, die sich im Durchschnitt deutlich kürzer in den Wechseljahren befinden.


Die Wechseljahre einfach auf sich zukommen lassen

In Gesellschaften in denen die Jugend zur besten Phase des Lebens erklärt wird, fällt es teils schwer, den Wechseljahren entspannt zu begegnen. Sie sind jedoch kein Ende, sondern vielmehr der Beginn eines neuen Abschnitts, der viele schöne Erlebnisse bereithalten kann. Welcher Jugendliche kann beispielsweise mit so viel Weisheit und Gelassenheit auf das Leben schauen?

Wir empfehlen daher, den Start, die Dauer und Ende der Menopause also einfach gelassen hinzunehmen und die eigene Weiblichkeit in ihren verschiedenen Stadien zu genießen.


Bin ich schon in den Wechseljahren?

Falls du dir unsicher bist, ob du dich schon in den Wechseljahren befindest und du Symptome erlebst und daher genauer über deinen Hormonhaushalt Bescheid wissen willst, kann ein Hormontest ratsam sein. Teste deine Hormone ganz einfach über einen Speicheltest und lass dich von unseren Gesundheitsexperten zu all deinen Fragen rund um den weiblichen Zyklus beraten. In der Beratung sprechen wir über Lebensstil, Ernährung, Heilkräuter und Vitalstoffe, die dir helfen können deinen Körper wieder zurück in Balance zu bringen.


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Quellen

Panke-Kochinke, Birgit. “Die Wechseljahre der Frau.” Die Wechseljahre der Frau. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1998. 37-78.

Seifert-Klauss, Vanadin. “Endokrinologie. Klimawandel–Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen.” Geburtshilfe und Frauenheilkunde 73.05 (2013): 394-398.