Wie du dich von Zuhause auf Geschlechtskrankheiten testen lassen kannst!

Nimm deine sexuelle Gesundheit selbst in die Hand! Bei FEMNA kannst du dich ab jetzt ganz einfach von zu Hause auf 9 der wichtigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen testen! Es wird auf die Erreger getestet, die solche bekannten Geschlechtskrankheiten wie Tripper und Herpes übertragen, aber auch auf weniger bekannte – aber nicht weniger gefährliche. Die Erreger lassen sich in Bakterien, Viren und darüber hinaus in parasitische Einzeller und Hefepilze einteilen.

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Auf welche Erreger kann ich mich bei FEMNA testen?

Teste dich auf Chlamydien, Gonokokken, Herpes, Hefepilze, Trichomonas vaginalis, Ureaplasmen, Mykoplasmen, Gardnerella vaginalis und Atopobium vaginae ganz einfach selbst per vaginalem Abstrich!

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Test auf Geschlechtskrankheiten Produktbild

Keine Panik, wir erklären noch ganz genau, zu was für Erkrankungen diese Erreger führen können und vor allem, wie du sie möglichst früh erkennen kannst. Lass‘ dir aber schon hier gesagt sein: Viele der Geschlechtskrankheiten verlaufen still – sie verursachen also keine Symptome.

Was den ganzen Akt aber umso risikoreicher macht: Du denkst du bist gesund? Das verleitet vielleicht einmal mehr dazu, ungeschützten Sex zu haben. Aber Vorsicht: Die still verlaufenden Geschlechtskrankheiten können ebenso ansteckend sein und vor allem zu so argen Folgen wie Krebs oder Unfruchtbarkeit führen… Wir wünschen es dir nicht!

Teste dich ganz einfach von zu Hause: alles, was du dafür benötigst, wird dir nach der Bestellung nach Hause zugeschickt. Das Testkit enthält auch eine ausführliche Anleitung, wie du den vaginalen Abstrich durchführen sollst. Dabei ist wichtig, dass du den Test frühestens zwei Tage nach deiner Periode machst und nach einem Risikokontakt 3 Wochen wartest, bevor du dich testest. Die durchschnittliche Inkubationszeit für sexuell übertragbare Infektionen (STI) liegt nämlich bei 3 Wochen. Ansonsten könnte es zu einer Verfälschung der Testergebnisse kommen.

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Was sind die Symptome einer Geschlechtskrankheit?

Pauschal gesagt können zu den Symptomen einer Geschlechtskrankheit folgende gehören: Wiederkehrender Ausfluss aus Vagina und/oder Harnröhre, unspezifisches Jucken und/oder Brennen beim Wasserlassen, Lymphknotenschwellungen in der Leiste, Geschwüre, Wunden im Genitalbereich oder auch Schmerzen beim Sex. Es reicht auch nur der Verdacht auf eine Infektion bei symptomlosen Verlauf.

Wenn dich genauer interessiert, welche Symptome bei welcher Infektion auftreten können, lies gerne den einzelnen Steckbrief zum jeweiligen Erreger.

Chlamydia trachomatis

Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören zu den weltweit am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten und erfolgen oft bereits im jungen Erwachsenenalter. Sie bleiben in der Regel unbemerkt und verlaufen zu 75% bei Frauen und zu 50% bei Männern symptomlos. Unbehandelte Infektionen können jedoch bei Frauen die Ursache von unklaren Unterleibsentzündungen sein, die Eileiterschwangerschaften begünstigen. Bei Frauen ist eine unbehandelte Chlamydieninfektion die Nummer eins Ursache von Unfruchtbarkeit. Außerdem kann sich eine Infektion mit Chlamydien in den Augen, dem Rektum oder im Rachen äußern.

Eine infizierte Schwangere kann unter der Geburt leider den Erreger an ihr Neugeborenes übertragen. Dann kann es beim Baby zu einer Bindehautentzüngung, Mittelohrentzündung oder gar Lungenentzündung kommen, was die Wichtigkeit des Ausschlusses einer Chlamydieninfektion vor Eintritt einer Schwangerschaft und die erneute Testung in der Frühschwangerschaft zur Vermeidung von Schwangerschaftskomplikationen aufzeigt. Außerdem wird eine wiederholte Testung ab der 32. Schwangerschaftswoche für eine sichere Geburt empfohlen. Hier kann natürlich jede Frau ihr individuelles Risiko für die Ansteckung mit Chlamydien während der Schwangerschaft selbst einschätzen!

Junge Frauen bis einschließlich 25 Jahren können sich einmal pro Jahr rein präventiv bei ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt auf Kosten der Krankenkasse auf Chlamydien testen lassen.

Merke: Bei den sexuell übertragbaren Infektionen, die gerne unbemerkt verlaufen, steigt das Risiko enorm, diese auch unwissend weiterzugeben. Leider hat die Aufklärungsarbeit rund um die sexuelle Gesundheit noch nicht das Ausmaß erreicht, was für eine gute Prävention notwendig wäre!

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Neisseria gonorrhoeae

Gonokokken können urogenitale, rektale oder pharyngeale Infektionen verursachen. Umgangssprachlich wird die urogenitale Form auch als Tripper bezeichnet. Unbehandelt kann es zu Schleimhautverklebungen in den Eileitern kommen und durch entstehende Verengungen eine Unfruchtbarkeit verursachen. Es können auch Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutterhöhle resultieren.

Bei infizierten Schwangeren kann während der Geburt die Infektion auf das Kind übertragen werden und zu einem eitrigen Befall der Augenbindehaut des Neugeborenen führen. Bei Männern verursachen Gonokokken eine Entzündung der Harnröhre, die in aller Regel mit Symptomen wie eitrigem Ausfluss, Brennen und Schmerzen vergesellschaftet ist.

Tripper oder Urogenitalgonorrhoe gehört zu den Geschlechtskrankheiten, die still verlaufen können! Sollte dein Test positiv ausfallen, ist es ratsam, alle Sexualpartner:innen der letzten 60-90 Tage zu informieren.

Achtung: Insbesondere Gonokokken, Mykoplasmen und Herpes – vor allem in der Kombination mit einer bestehenden HIV-Infektion – “helfen” sich gegenseitig! Das bedeutet, wenn du bereits an einer sexuell übertragbaren Infektion leidest, ist es viel leichter möglich, sich mit einer weiteren zu infizieren.

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Herpes-simplex-Virus Typ 1 & 2

90% der Bevölkerung tragen das Herpes Virus Typ 1 in sich, was hauptsächlich Lippenherpes auslöst, aber auch seltener für Genitalherpes verantwortlich gemacht werden kann. Zu ca. 50-70% wird Genitalherpes am häufigsten vom Herpes Virus Typ 2 verursacht. Eine Ansteckung ist auch möglich, wenn keine Symptome wie Bläschen ersichtlich sind, was das Ganze so unberechenbar macht.

Typisch für eine Erkrankung mit Genitalherpes sind eine im Intimbereich schmerzhaft gerötete Haut, Jucken und Brennen sowie mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Nach dem Aufplatzen gehen diese in Verkrustungen über.

Besonders infektiös gestaltet sich der Ausbruch einer Erstinfektion mit Genitalherpes: Diese muss nicht zwangsläufig mit Symptomen einhergehen, weist aber eine besonders lange Ansteckungsperiode von bis zu 3 Wochen auf. Übrigens ist das Risiko, dass ein infizierter Mann seine Partnerin ansteckt viel höher als andersherum!

Herpes ist nicht heilbar – nach einer Erstinfektion ziehen sich die Viren in Nervenzellen zurück und verweilen dort bis zu einer Reaktivierung. Diese Reaktivierung kann durch verschiedene Lebensumstände, die häufig mit einer Herabsetzung des Immunsystems einhergehen, ausgelöst werden. Dazu zählen Stress, eine Erkältung oder auch eine Operation.

Merke: Bitte sei dir bewusst, dass eine sichere Diagnostik von Herpes mittels eines Abstrichs möglicherweise nur bei einem akuten Ausbruch möglich ist!

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Candida species

Eine Entzündung des weiblichen Genitaltraktes mit Candida entspricht im klassischen Sinne keiner Geschlechtskrankheit. Dennoch kann es sehr wohl das vaginale Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und für eine Symptomatik ähnlich der einer Geschlechtskrankheit sorgen.

Der Haupterreger des Vaginalpilzes, Candida albicans, kann in einzelnen Fällen durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Häufig weiß der Partner dabei nicht, dass er ansteckend sein kann. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit dem Thema Sex und Vaginalpilz näher zu befassen.

Eine im Fachjargon genannte “Candida-Vulvovaginitis” – eine die Vulva und Vagina betreffende Pilzinfektion kann folgende Symptome aufweisen: in bis zu 90% der Fälle kann es zu starkem Juckreiz kommen, Brennen – insbesondere beim Wasserlassen – und Schmerzen beim Sex sind keine Seltenheit. Außerdem kann es zu einem weißlich-krümeligen, geruchslosen Ausfluss kommen. Auch eine Rötung im Bereich der Vulva kann auftreten, gegebenenfalls kommt es zu Hautrissen.

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Trichomonas vaginalis

Die Erkrankung mit Trichomonas vaginalis gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten in Deutschland. Etwa acht Prozent der Frauen und ein Prozent der Männer sind davon betroffen. Ursache ist die Infektion mit dem genannten parasitischen Einzeller.

Bei Frauen verlaufen die Infektionen in bis zur Hälfte der Fälle ohne erkennbare Symptome. Allerdings entwickelt ein Drittel der zunächst asymptomatischen Frauen nach ungefähr sechs Monaten Symptome. Meist sind die Vagina, die Harnröhre und die Endozervix betroffen, die sich mit folgenden Symptomen bemerkbar machen können: übelriechender, grün-gelber vaginaler Ausfluss, Harnzwang, Juckreiz, heftige Entzündungszeichen der Vulva, Ausfluss aus der Harnröhre, möglicherweise Unterleibsschmerzen.

Außerdem geht die Trichomoniasis meist mit einem erhöhten pH-Wert einher, der eine Infektion mit einer bakteriellen Vaginose und mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie mit Sprosspilzinfektionen erleichtert.

In 5 bis 31 Prozent der Fälle tritt die Krankheit erneut auf. Grund dafür können Therapieversagen und erneute Infektionen sein. Schwangerschaftskomplikationen können ebenfalls die Folge einer Trichomonas-vaginalis-Infektion sein: Dazu gehören vorzeitiger Blasensprung, Frühgeburten und untergewichtige Neugeborene.

Deshalb ist es so wichtig, den Erreger zu detektieren und langfristig zu behandeln! Auch dein:e Partner:in sollte mitbehandelt werden, um eine Reinfektion, den sogenannten Ping-Pong-Effekt, zu vermeiden.

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Mycoplasma genitalium/hominis und Ureaplasma urealyticum/parvum

Vier Kleinstbakterien der Klasse Mollicutes wurden bisher als fakultativ pathogen beim Menschen nachgewiesen. Das bedeutet, dass sie auch Bestandteil einer asymptomatischen Urogenitalflora bei Mann und Frau sein können. Zu ihnen gehören die Mykoplasmen M. genitalium und M. hominis und die Ureaplasmen U. urealyticum und U. parvum.

Dabei verdient M. genitalium (MG) besondere Aufmerksamkeit, weil seine Fähigkeit, Folgekomplikationen von Geschlechtskrankheiten – wie Fehl- und Frühgeburtlichkeit oder Unfruchtbarkeit auszulösen – unbestritten ist. Bei Männern kann es Einfluss auf die Spermienqualität nehmen.

Leider ist M. genitalium auch für seine Antibiotikaresistenz bekannt, weswegen wir bei FEMNA ein anderes, weitaus erfolgreicheres Verfahren in unsere Behandlungsansätze eingeschlossen haben. Wenn gewünscht, wird ein hochwirksames ätherisches Öl zusätzlich zum Antibiotikum verschrieben. Dieses wirkt lokal und unterstützt dadurch das systemisch wirkende Antibiotikum. So wird eine gezielte Behandlung der Erregers erreicht, was oft mit einer schnelleren Genese und einer geringeren Reinfektionsrate einhergeht.

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Gardnerella vaginalis

Gardnerella vaginalis wird zu den fakultativ pathogenen Keimen der Vagina gezählt. Diese Keime kommen auch in einer gesunden Vaginalflora vor und vermehren sich erst bei bestimmten Auslösern, die von Frau zu Frau unterschiedlich sein können. Neben Stress, Rauchen oder einem geringen Östrogenspiegel bedingt durch das Wochenbett oder den Beginn der Wechseljahre, reicht bei der einen Frau eine leichte Immunsuppression in Form einer Erkältung als Auslöser. Bei einer anderen Frau führt der erniedrigte vaginale pH-Wert aufgrund der Menstruationsblutung zu einem Ungleichgewicht innerhalb der Vaginalflora. Auch das Ejakulat des Mannes kann bei ungeschütztem Erguss in die Vagina für eine vaginale pH-Wert Erhöhung sorgen. Erst wenn es zu einem Ungleichgewicht innerhalb des vaginalen Mikrobioms gekommen ist, können solche fakultativ pathogenen Keime wie Gardnerella vaginalis Überhand nehmen und zu einer Krankheitsentstehung beitragen.

Dann können solche Symptome auftreten, die denen einer Geschlechtskrankheit ähnlich sind. Bei einer Bakteriellen Vaginose (BV), deren häufigster Auslöser Gardnerella vaginalis ist, handelt es sich um vermehrten Ausfluss und einen unangenehmen, fischigen Geruch. Manchmal treten auch brennende Schmerzen in der Vagina, vor allem während und nach dem Geschlechtsverkehr auf. Auch kann es zu einem Juckreiz und Beschwerden beim Wasserlassen kommen.

Wenn die vaginale Flora erst einmal aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, ist sie viel anfälliger für die Ansiedlung weiterer Keime, wie zum Beispiel mit denen einer Geschlechtskrankheit oder mit denen eines Vaginalpilzes. Wenn es zu einer Mischinfektion mit mehreren Keimen kommt – was leider gar nicht so selten ist – spricht man von einer sogenannten Superinfektion.

Dann kommt es zu einem Ungleichgewicht der vaginalen Flora zu Lasten der guten und wichtigen Milchsäurebakterien durch eine Überbesiedlung der pathogen Keime. Dadurch dass die Lactobazillen nicht mehr ausreichend vorhanden sind, steigt der vaginale pH-Wert immer weiter an, was den Teufelskreis nur immer mehr befeuert.

Wie du siehst, ist es sehr wichtig, die allgemeine Vaginalflora bei dem großen Thema Geschlechtskrankheiten im Blick zu haben. Deshalb testen wir bei FEMNA nicht nur auf die klassischen STI-Erreger, sondern eröffnen unser Blickfeld für ein großes, ganzheitliches Bild rund um die vaginale Gesundheit, welches die sexuelle Gesundheit miteinschließt.

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Atopobium vaginae

Ist es erst einmal zu einem Ungleichgewicht der vaginalen Flora gekommen, sorgt vor allem das im vorherigen Abschnitt erklärte Bakterium Gardnerella vaginalis für einen sogenannten Biofilm auf der Vaginalwand.

Ein Biofilm kann viele verschiedene Bakterienarten enthalten, wie zum Beispiel auch das regelmäßig vorkommende Atopobium vaginae, das genau wie Gardnerella vaginalis für eine Bakterielle Vaginose sorgen kann. Die Bakteriengemeinschaft versorgt sich gegenseitig mit Nährstoffen und die Schleimschicht schützt sie vor Zugriffen von außen. Deshalb kommt es häufig vor, dass die im Biofilm enthaltenen Bakterien resistenter gegenüber dem Immunsystem und Antibiotika sind.

Hier steigt das Risiko für weitere Erkrankungen die vaginale Gesundheit betreffend. Viele Frauen haben deshalb auch immer wieder mit häufigen Harnwegs- und Blasenentzündungen zu tun und nicht selten trauen sich diese Patientinnen nicht mehr zur ärztlichen Kontrolle, da einerseits der häufige Antibiotika-Einsatz die Symptomlage verschlimmert und andererseits eine gewisse Resignation eingetreten ist. Sie meinen, sich mit ihrer misslichen Lage abfinden zu müssen. Wenn dich über die sexuelle Gesundheit hinaus auch deine vaginale Gesundheit interessiert, lies dir gerne unseren Artikel über das vaginale Mikrobiom durch.

FEMNA hat hingehört und sich eingehend mit dieser Thematik befasst. Lass dich bei uns testen und nimm ein anschließendes Beratungsgespräch in Anspruch, bei dem du langfristig Hilfe bekommst! Wir behandeln nicht nur mit Antibiotika, sondern mit integrativen Methoden, die schulmedizinische und naturheilkundliche Ansätze miteinander vereinen.

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Auf welche Erreger wird bei FEMNA nicht getestet und warum?

Wir haben uns bewusst auf die Testung von 9 Erregern beschränkt, da diese schnell und vor allem sicher per PCR-Analyse zeigt, ob eine Infektion vorliegt. Die Auswertung erfolgt quantitativ, was bedeutet, dass nicht nur ein Vorliegen der Erreger erkannt, sondern auch die Menge dieser detektiert wird. Das ist vor allem bei den Keimen wichtig, die auch sonst in einer gesunden Vagina vorkommen können.

Das ist zum Beispiel bei dem Bakterium Gardnerella vaginalis der Fall. Mittlerweile ist bekannt, dass dieses Bakterium zu den fakultativ pathogenen Keimen des vaginalen Mikrobioms gezählt wird – es muss somit nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung führen! Diese Tatsache ist uns bei FEMNA sehr wichtig – wir therapieren nie nur Werte. Es kommt uns immer auf das Zusammenspiel der individuellen Lebenssituation der Frau, dem Vorliegen von Symptomen und der Auswertung der Testergebnisse an.

Bei unserem Test für sexuell übertragbare Infektionen (engl.: sexual transmitted infections) wird also auf die Keimzahl der Erreger getestet, die per PCR-Test detektiert werden kann. Somit fällt eine Reihe von Erregern raus, die an sich eine wichtige Rolle in der Welt der Geschlechtskrankheiten spielt, aber nur mithilfe von anderen Methoden sicher nachgewiesen werden kann. Hierzu zählen HIV, HPV, Syphilis und Hepatitis. Wir erklären dir im nächsten Abschnitt, warum wir diese dennoch bei FEMNA getrost außer Acht lassen können.

Wer hat Angst vor HIV?

Auch wenn – verallgemeinernd – die Angst, an HIV zu erkranken, etwas zurückgegangen ist, sollte diese Infektionskrankheit in unseren Augen dennoch nicht abgetan werden. Wir haben immer noch einen Heidenrespekt vor ihr und möchten unter anderem deshalb nicht online oder gar ohne Beratung darauf testen. Die Option, sich ohne Beratung testen zu lassen, existiert nämlich auch bei FEMNA, ebenso wie bei einigen anderen Teststellen, die in unseren Augen diesen Markt die sexuelle Gesundheit betreffend schon gut abdecken. Beim Gesundheitsamt ist beispielsweise eine anonyme und auch oft kostenlose Testung auf HIV möglich. Ebenfalls anonym testen lassen kannst du dich bei der Aidshilfe und dem Checkpoint Berlin – hier wird eine Gebühr von 10-26€ je nach Einrichtung fällig.

Sogar Selbsttests existieren schon länger: in der Drogerie oder Apotheke ist die Selbsttestung mit einem „reaktiven Ergebnis“ ab 20€ möglich. Reagiert der Test, sollte man einen Bestätigungstest in einer Teststelle machen. Dagegen arbeiten sogenannte „Einsendetests“ mit Laboren zusammen und sind dadurch zuverlässiger. Natürlich kannst du dich auch immer bei bestehender medizinischer Indikation bei Arztpraxen testen lassen. Hier bezahlen die Krankenkassen, allerdings kommt das Ergebnis dann auch in deine Krankenakte.

HPV kann zu Gebärmutterhalskrebs führen

HPV – Humane Papillomviren – ist in unseren Augen definitiv ein Thema, das in die Hände deiner Frauenärztin oder deines Frauenarztes gehört! Vielleicht hattest du oder eine Freundin von dir schon einmal einen Pap-Abstrich mit einem höhergradigen Ergebnis? Dann weißt du bereits, was für ein doofes und ungewisses Gefühl damit einhergehen kann – welches sich beim nächsten Besuch in der Arztpraxis als völlig unnötig erweisen kann, wenn wieder ein normaler Zellbefund vorliegt! Hier siehst du, dass so ein Ergebnis, wie im Text erwähnt, zuweilen eine längerfristige Begleitung nötig macht, die unser Gesundheitssystem gut bereitstellt.

Der Pap-Abstrich ist ab dem 20. Lebensjahr Teil der jährlichen Vorsorgeuntersuchung bei der Gynäkologin oder dem Gynäkologen deines Vertrauens. Diese:r stellt fest, ob eine Vorstufe von Krebs, eine sogenannte präkanzeröse Veränderung an deinem Gebärmutterhals vorhanden ist und falls ja, in welchem Stadium. Dadurch, dass vor allem Hochrisiko-HPV-Typen Gebärmutterhalskrebs auslösen können, ist dieser Pap-Abstrich eine sehr sinnvolle Maßnahme.

Ein HPV-Test dagegen wird zwar genau so an deinem Gebärmutterhals oder Zervixkanal abgenommen, ist aber erst seit 2020 Teil der Vorsorgeuntersuchung und das auch erst für Frauen ab dem Alter von 35 Jahren. Man hat erkannt, dass zwar jüngere Frauen vergleichsweise häufiger mit HPV infiziert sind, bei ihnen eine Infektion aber auch in den meisten Fällen problemlos ausheilt. Bei etwas älteren Frauen dagegen kann ein positiver HPV-Test ein Zeichen dafür sein, dass eine chronische HPV-Infektion vorliegt und vielleicht schon zu Zellveränderungen geführt hat. Hier wird als extra Vorsichtsmaßnahme ein jährlicher Pap-Abstrich mit einem im 3-Jahresabstand folgenden HPV-Test kombiniert – solange das Ergebnis unauffällig ist. Bei Auffälligkeiten wird das Screening häufiger durchgeführt.

Übrigens unterscheidet sich der Abstrich bei unserem STI-Test von dem, den du von deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt beim Pap-Abstrich kennst! Bei uns musst du das Stäbchen nur in deine Vagina einführen und einen Abstrich von der Vaginalwand nehmen. Dieser ist in der Regel komplett schmerzlos und benötigt kein Expertinnentum, worin ebenfalls ein Unterschied zum Pap-Abstrich liegt.

Am Ende zu diesem Abschnitt wollen wir dir noch unbedingt mit auf den Weg geben, dass Kondome leider keinen sicheren Schutz bei HPV darstellen! HPV kann bereits bei Hautkontakt infizierter Köperstellen übertragen werden und führt vor allem durch frühen ersten Sexualkontakt und Promiskuität zur Infektion.

Syphilis – Die Geschlechtskrankheit der alten Adligen

Schon van Gogh, Heinrich der VIII. und Ivan der Schreckliche litten unter ihnen, den entstellenden Syphilis Symptomen, die im fortgeschrittenen Stadium für das Tragen von Perücken und weißgepuderte Gesichter verantwortlich waren. Wenn diese Geschlechtskrankheit zu solchen dramatischen Folgen führen kann, wieso testet FEMNA dann nicht auf diese?

Diese Frage lässt sich zuallererst mit Zahlen beantworten, die für Entwarnung sorgen: Im Jahr 2018 lag der Anteil der auf Syphilis positiv getesteten Frauen in Deutschland bei 1,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Mit 16,8 Fällen pro 100.000 Einwohner lag die Inzidenz bei Männern dagegen um ein Vielfaches höher als bei Frauen. Der Anteil der wahrscheinlich heterosexuell erworbenen Infektionen lag hier bei 15%. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl von Fällen, bei denen Prostitutionskontakte als wahrscheinliche Infektionsquelle angegeben wurden, um 14% im Vergleich zum Vorjahr.

Somit ist unserer Meinung nach eine standardisierte Testung auf Syphilis nicht zwingend notwendig, zumal sich die Testung auch komplexer gestaltet. Zu den am häufigsten angewandten Verfahren zählt der Nachweis bestimmter Antikörper aus dem Blut: Treponema-Pallidum-Hämagglutinations-Assay (TPHA) oder Treponema-Pallidum-Partikel-Agglutination (TPPA). Schnelltests dagegen sind zwar flinker und kostengünstig; ein negativer Befund schließt eine infektiöse Syphilis allerdings nicht sicher aus, weswegen die klassischen TPHA- und TPPA-Tests bevorzugt werden. Ein positiver Befund gibt zudem keinerlei Information über den Infektionsstatus.

Übrigens: Kennst du schon den Podcast Gyncast? Hier gibt es auch einige Folgen über Geschlechtskrankheiten und die sexuelle Gesundheit der Frau! Insgesamt leistet das tolle Format mit der Chefärztin der Gynäkolgie Dr. Mandy Mangler vom Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin Schöneberg extrem gute Aufklärungsarbeit rund um die Frauengesundheit.

Hepatitis ist eine Geschlechtskrankheit?

Ja, vor allem Hepatitis-B-Viren sind sexuell übertragbar, Hepatitis-C-Viren dagegen seltener. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allerdings allen Kindern bis 17 Jahren die Impfung gegen Hepatitis B als Grundimmunisierung, womit das Risiko in Deutschland an Hepatitis B zu erkranken, sehr gering ist und somit eine Standard-Testung nicht zwingend notwendig macht.

Darüber hinaus sind in Deutschland etwa nur 0,3% der Menschen mit Hepatitis C infiziert. Diese Menschen weisen eine Zugehörigkeit zu folgenden Risikogruppen auf: i.v. Drogenabusus, Hepatitis-B- oder HIV-Infizierte, Gefängnisinsassen, Empfänger:innen von Bluttransfusionen, Medizinisches Personal, Patient:innen mit Migrationshintergrund aus Gebieten mit hoher Prävalenz. Hierbei findet die sexuelle Übertragung von Hepatitis C insbesondere durch Wundflächen (z.B. Hämorrhoiden, Feigwarzen) und Verletzungen am äußeren und inneren Genital statt.

Wie führe ich den Test durch?

Das Testkit wird dir nach der Bestellung auf unserer Website nach 1-3 Werktagen zugeschickt. Es beinhaltet neben einer ausführlichen Testanleitung ein Abstrich-Stäbchen und einen Schutzbeutel. Vor der Entnahme sollte berücksichtigt werden, dass der Test entweder vor oder ab dem dritten Tag nach deiner Menstruation durchgeführt werden sollte. Außerdem solltest du nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mindestens 3 Wochen warten, bevor du einen Test durchführst – dieser Zeitraum entspricht der durchschnittlichen Inkubationszeit für Geschlechtskrankheiten.

Und so wird der Test durchgeführt: Das Abstrich-Stäbchen wird zur Entnahme der Probe am Stiel festgehalten und ca. 5 cm in die Vaginal-Öffnung eingeführt. Dann wird das Abstrich-Stäbchen 30 Sekunden sanft entlang der Vaginalwand gedreht. Anschließend wird das Abstrich-Stäbchen vorsichtig entfernt und in das geöffnete Röhrchen überführt. Dabei ist es sehr wichtig jeglichen Oberflächenkontakt des Stäbchens zu vermeiden. Nun kann das Röhrchen in den Schutzbeutel gelegt werden und gemäß Anleitung an’s Labor verschickt werden!

Test auf Geschlechtskrankheiten Durchführung

Nach spätestens 2 Werktagen liegt uns dein Testergebnis online vor und wird dir per Post nach Hause geschickt. Nun kannst du hier dein Beratungsgespräch mit einer von FEMNA vermittelten Ärztin buchen. Dieses kann ganz nach deinen Wünschen entweder per Videochat oder Telefon stattfinden. Solltest du kein Beratungsgespräch beim Kauf deines Tests hinzugefügt haben, kannst du das jederzeit nach Bedarf hier nachholen – dazu bekommst du nach Kauf des STI -Tests eine Email von uns mit allen weiteren Informationen.

Bitte beachte, dass du erst nach Abschluss deiner Behandlung wieder Sex haben solltest und auch unbedingt dein:e Sexualpartner:inn(en) mitgetestet und gegebenenfalls mitbehandelt werden sollte(n)! Auch das ist bei FEMNA möglich.

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Warum und wie oft sollte ich mich testen?

Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Testung auf Geschlechtskrankheiten Sinn macht. Diese Gründe können je nach Lebensphase variieren. Schau’ einfach mal, in welchem Abschnitt du dich wiederfinden kannst!

Symptome

Juckt’s im Schritt? Jegliches unspezifische Symptom im Genitalbereich kann auf eine Geschlechtskrankheit hinweisen. Dazu zählen auch: wiederkehrender Ausfluss aus Vagina und/oder Harnröhre, Brennen beim Wasserlassen, Lymphknotenschwellungen in der Leiste, Geschwüre, Wunden im Genitalbereich oder auch Schmerzen beim Sex. Es reicht auch nur der Verdacht auf eine Infektion bei symptomlosen Verlauf!

Wenn dich genauer interessiert, welche Symptome bei welcher Infektion auftreten können, scroll gerne hoch zu den einzelnen Steckbriefen zum jeweiligen Erreger.

Partnerschaft & Sexualität

Einer der häufigsten Gründe, sich auf Geschlechtskrankheiten testen zu lassen, ist wahrscheinlich der eines aktiven Sexlebens. Du willst vor einem neuen sexuellen Kontakt sichergehen, dass du gesund bist? Bravo, du gehörst zu denjenigen, die Verantwortung für ihre sexuelle Gesundheit übernehmen wollen!

Leider sind das immer noch zu wenige, was vielleicht auch daran liegt, dass einfach nicht genügend Aufklärung betrieben wird. Die EMIS-Studie (European Men-who-have-sex-with-men Internet Survey) quer durch Europa zeigte große Differenzen auf: Im Jahr 2017 berichten in Deutschland 28% der befragten Männer von einem STI-Check in den letzten 12 Monaten. Und das, obwohl bekannt ist, dass vor allem Männer, die Sex mit Männern haben, ein sehr viel höheres Ansteckungsrisiko für STI vorweisen! Zum Vergleich: in Großbritannien waren es 44%, in Frankreich 40%.

Darüber hinaus gibt es auch innerhalb einer Partnerschaft ausreichend Gründe, sich testen zu lassen. Oft kommt es zu dem sogenannten Ping-Pong-Effekt: Unwissentlich stecken sich beide Partner immer wieder gegenseitig an, weil sich häufig nur der/die symptomatische Partner:in behandeln lässt.

Wir bei FEMNA haben deshalb auch zwei weitere Erreger in die STI-Diagnostik mit eingeschlossen, die nicht für Geschlechtskrankheiten per se verantwortlich sind, aber für ähnliche Symptome sorgen können, sobald das vaginale Mikrobiom außer Balance geraten ist. Hier handelt es sich um die Bakterien Gardnerella vaginalis und Atopobium vaginae, die unter anderem dafür bekannt sind, Bakterielle Vaginosen oder wiederkehrende Blasenentzündungen auszulösen. Weil diese Keime beim Sex übertragen werden können, sollten sie unserer Meinung nach im gleichen Atemzug mit STI genannt werden!

Ein weiterer Grund für eine Testung innerhalb einer geschlossenen Partnerschaft kann in jeder, auch langjährigen Beziehung vorkommen: Untreue. Du vermutest, dein:e Partner:in betrügt dich? Lass’ dich gerne bei uns testen und verschaffe dir Gewissheit, sodass dich nicht auch noch dieser Punkt zusätzlich belastet.

Kinderwunsch oder bestehende Schwangerschaft

Ein Kinderwunsch oder auch eine bereits bestehende Schwangerschaft muss nicht unbedingt an eine Partnerschaft geknüpft sein, weshalb es dazu in unserem Artikel einen extra Abschnitt gibt.

Du hast einen Kinderwunsch und möchtest für die besten Voraussetzungen für deine Schwangerschaft sorgen? Dann lass’ dich schon vorher auf bestehende Geschlechtskrankheiten testen, sodass du dich gegebenenfalls vor Eintritt der Schwangerschaft mit einem Antibiotikum behandeln lassen kannst. Während einer Schwangerschaft ist das Antibiotikum-Thema nämlich ein lästiges, weil es fast jeder werdenden Mama Sorgen bereitet, inwieweit das Antibiotikum Einfluss auf das ungeborene Baby nehmen kann.

Wenn du bereits schwanger bist, dein Zustand bezüglich STI aber im Unklaren ist, solltest du nicht lang fackeln und dich testen lassen. Damit kannst du nämlich die größte Umsicht für dein Ungeborenes leisten, indem du sicher gehst, dass es auf keinen Fall zu einer Übertragung einer bestehenden Geschlechtskrankheit während der Geburt kommt.

Vielleicht trägst du auch schon länger einen unerfüllten Kinderwunsch mit dir rum, hast dich aber bislang nicht an die Ursachenforschung heran getraut? Dafür könnte durchaus eine aktuell bestehende Geschlechtskrankheit, aber auch eine chronisch verschleppte – wie die einer Chlamydieninfektion – verantwortlich sein. Geh der Ursache gerne mithilfe von FEMNA auf den Grund und lass dich testen! Wir können dir auch Tipps in einem anschließenden ärztlichen Beratungsgespräch geben, wie sich zum Beispiel eine durchgestandene Chlamydieninfektion nachweisen lässt. Eine Antikörper-Diagnostik sollte immer durchgeführt werden, wenn ein unerfüllter Kinderwunsch besteht.

Komfort

Hier kommen wir auf den nicht zu vernachlässigenden Punkt der Bequemlichkeit oder Annehmlichkeit zu sprechen.

Einerseits wollen wir von FEMNA das bestehende Gesundheitssystem unterstützen und deshalb das Repertoire der Home-Diagnostik erweitern – andererseits bringt das natürlich auch Vorteile auf Seiten der Kundinnen mit sich. Du kannst bei FEMNA einfach selbst deine sexuelle Gesundheit in die Hand nehmen und dich von zu Hause testen – ganz ohne lange Wartezeiten in der Praxis. Und dennoch bekommst du alles aus einer Hand: Sollte dein Test positiv ausfallen, kann dir eine der von FEMNA vermittelten Ärztinnen ein Rezept für ein Antibiotikum ausstellen.

Du möchtest keine Fragen zu deiner Situation beantworten? Bei FEMNA besteht die Möglichkeit der anonymen Testung ohne Beratung!

Aufklärung

Natürlich kommt auch der wichtige Punkt der Aufklärung bei FEMNA nicht zu kurz. Er ist Teil unserer größeren Vision, Wissen in die Welt zu tragen und umzusetzen, dass Frauen und Patientinnen selbstwirksamer auf ihrem Weg zu ihrer persönlichen Gesundheit werden können.

Wenn du dich rein routinemäßig und verantwortungsvoll um deine sexuelle Gesundheit kümmern möchtest, bist du bei FEMNA genau richtig. Die von FEMNA vermittelten Ärztinnen begegnen dir auf Augenhöhe und nehmen sich viel Zeit, alle deine Fragen zu beantworten.

Und wie häufig sollte ich mich testen lassen?

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass du dich vor jedem neuen sexuellen Kontakt testen lassen solltest und hier auch unbedingt sichergehen solltest, wie es um die sexuelle Gesundheit deiner:s neuen Partnerin/s bestellt ist. Auch diese:r sollte sich testen lassen. Wenn du auf einen Richtwert bestehst, können wir die Empfehlung aussprechen, dass es bei einem sexuell aktiven Sexleben mit mehr als einer:m Partner:in sinnvoll ist, sich einmal pro Jahr testen zu lassen.

Muss ich mich eigentlich auch bei Oralsex schützen?

JA! Wir haben die Erfahrung gemacht, dass fast kein Wissen zu der Frage vorhanden ist, welche Geschlechtskrankheiten oral übertragen werden können. Deswegen gibt es für dieses wichtige Thema in unserem Artikel extra einen eigenen Abschnitt. Zu den oral übertragbaren STI gehören:

  • HIV: Die HI-Viren sind vor allem im Blut, im Ejakulat und im geringen Ausmaß auch im Speichel zu finden. Generell lässt sich sagen, dass die/der empfangende Partner:in beim Sex ein höheres Infektionsrisiko trägt. Das gilt zum Beispiel für die Person, die den Penis in den Mund, die Vagina oder den Anus einführt.
  • Hepatitis A,B,C: Vor allem Hepatitis B ist über sämtliche Körpersekrete übertragbar. Zum Glück kommt diese Infektionskrankheit nur noch sehr selten vor, unter anderem auch deshalb, weil fast alle Menschen durchgeimpft sind. Hepatitis A dagegen wird über den Stuhl übertragen und ist vor allem für diejenigen interessant, die Analsex mögen. Hep-A-Viren können also bei jeglichem Einbezug des Anus übertragen werden – auch bei Rimming! Hepatitis C ist nur sehr selten sexuell übertragbar.
  • Genitalwarzen (HPV): Humane Papillomviren können nicht nur Krebs oder Krebsvorstufen verursachen, sie können auch für sogenannte Feigwarzen verantwortlich gemacht werden. Gerade bei Frauen ist es schwieriger, diese zu diagnostizieren, weil sie auch nur im inneren Genitale auftreten können, sprich in der Vagina und dem Gebärmutterhals. Leider kann kein Kondom sicher vor HPV schützen – potentiell sind die Viren auch über normalen Hautkontakt über infizierte Körperstellen übertragbar.
  • Genitalherpes: Herpes ist hochinfektiös. Sowohl die Viren vom Typ 1 als auch vom Typ 2 können Lippen- oder Genitalherpes verursachen. Dann ist sogar Küssen verboten! Ein akuter Ausbruch liegt entweder bei einer erstmaligen Erkrankung oder einer Reaktivierung dieser vor. Besonders das erstmalige Auftreten einer Herpesinfektion kann für die/den Partner:in gefährlich werden: Hier ist die Ansteckungszeit von bis zu 3 Wochen besonders lang. Leider schützt kein Kondom zuverlässig vor einer Ansteckung – jeglicher Kontakt mit dem infektiösen Sekret kann schon für eine Übertragung sorgen.
  • Chlamydien: Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute und kann deshalb auch über ungeschützten Oralverkehr erfolgen.
  • Tripper: Gonokokken können über jegliches Sekret übertragen werden – auch beim Oralsex oder beim Küssen.
  • Syphilis: Beim oral-genitalen Kontakt besteht ein Ansteckungsrisiko, da der Erreger der Syphilis – Treponema pallidum – sowohl über die Schleimhäute als auch über das Blut übertragen werden kann. Da der Krankheitserreger sehr empfindlich ist, erfolgt die Ansteckung fast nur im feuchten körperwarmen Zustand beim sexuellen Kontakt.
  • Mundsoor (Candida): Der Hefepilz Candida albicans kann im weiteren Sinne auch zu den sexuell übertragbaren Krankheiten gezählt werden. Auch wenn bei der Diagnostik auf jeden Fall differenziert an die Auswertung gegangen werden muss: Beinahe 50 Prozent der Bevölkerung sind von diesem Pilz befallen – vornehmlich im Mund, an den Schleimhäuten und der Haut –, ohne unter Symptomen zu leiden.

Was wir dir abschließend an’s Herz legen wollen: Geh verantwortlich mit deiner Sexualität um! Dadurch schützt du nicht nur dich, sondern auch andere. Auch wenn Kondome nicht immer zu 100% vor allen STI schützen, sind sie dennoch sehr empfehlenswert – auch beim Oralverkehr. Bei Cunnilingus sollte mit sogenannten “Dental Dams” – dünnen Latextüchern – vorgesorgt werden.

Egal wie vorsichtig du bist – wenn du ein sexuell aktives Leben führst, solltest du dich regelmäßig testen lassen. Und zwar vor jedem neuen sexuellen Kontakt. Wie du oben lesen kannst, kann auch ein indirekter Kontakt zur Übertragung von Geschlechtskrankheiten ausreichen – eine Berührung einer infizierten Stelle kann dazu führen, sich anzustecken. Stelle auch sicher, wie es um die sexuelle Gesundheit deiner/s Gespiele:in bestellt ist: Ist sie oder er ebenfalls getestet oder gar mitbehandelt worden?

Was macht die Testung & Beratung bei FEMNA so einzigartig?

Ganzheitliche Frauenmedizin

FEMNA steht für eine innovative und ganzheitliche Frauenmedizin für eine neue Generation. Nach eingehender Marktanalyse waren wir erschrocken, wie kurz die durchschnittliche Gesprächszeit bei einem Arztbesuch ist: Maximal 8 Minuten Behandlungszeit sind der deutschlandweite Durchschnitt – wie viel Zeit da für’s Gespräch bleibt, weißt du selbst… Wir möchten das bestehende Gesundheitssystem bei den Patientinnen unterstützen, die nicht akut oder notfallmäßig bei einer Ärztin oder einem Arzt vorstellig werden müssen. Das trifft auf jeden Fall auf das Feld rund um die sexuelle Gesundheit der Frau zu.

Insbesondere langwierige oder wiederkehrende Beschwerden machen ein Hand-in-Hand-Arbeiten notwendig: Die bei FEMNA aktiven Heilpraktikerinnen und Ärztinnen beraten sich hinsichtlich der Vorteile aus Schulmedizin und Naturheilkunde gegenseitig.

Bei FEMNA bekommst du somit alles aus einer Hand. Sollte eine Antibiotikabehandlung notwendig sein, kann dir eine der Ärztinnen ganz einfach ein Rezept ausstellen und berät dich zusätzlich bei der begleitenden Therapie. Die hohe Wirksamkeit von lokal wirksamen ätherischen Ölen ist nachgewiesen und kann zielgerichtet für die Behandlung von vaginalen Erregern eingesetzt werden. Somit unterstützt es die systemische Wirkung des Antibiotikums und verkürzt die Erkrankungsdauer und wirkt so wiederkehrenden Infekten besser entgegen.

Test auf Geschlechtskrankheiten Ärztin

Auch deine Darmgesundheit haben wir im Blick. Bei Verschreibung eines Antibiotikums legen wir dir immer die zusätzliche Einnahme eines Probiotikums an’s Herz. Dieses schützt nicht nur deine Darmflora: wenn du mit wiederkehrenden vaginalen Infekten zu kämpfen hast, gibt es spezifische Probiotika, die sowohl deine Darmflora als auch deine Vaginalflora aufbauen.

Zeitfaktor

Die ausführliche Gesprächszeit wird immer wieder von unseren Kundinnen positiv hervorgehoben – du hast genug Zeit, all deine Fragen zu stellen und dir wird dabei immer auf Augenhöhe begegnet.

Wir bei FEMNA werten nicht, sondern sehen uns als erfahrene Wegbegleiterinnen, die mit ihrem spezifischen Wissen innerhalb der Frauenheilkunde dazu beitragen, dass unter Berücksichtigung des persönlichen Lebensstils ein individueller Handlungsplan in Abstimmung mit der Frau erstellt werden kann.

Frauenzentrierte STI-Testung

Wir setzen uns für eine frauenzentrierte Testung auf Geschlechtskrankheiten ein. Uns ist aufgefallen, dass die schon online existierenden Teststellen wie beispielsweise s.a.m health vor allem auf die sexuell übertragbaren Erkrankungen testen, die vorwiegend Männer betreffen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass insbesondere HIV und Syphilis bei den Männern ein Thema ist, die Sex mit Männern haben. Dennoch muss hier – mal wieder – die Gesundheit der Frau einen Schritt zurücktreten. Wir bei FEMNA wollen das ändern!

Der Test auf Geschlechtskrankheiten bei FEMNA ist auf die Frau zugeschnitten.

Wir schauen uns neben den wichtigen Geschlechtskrankheiten, die in der sexuellen Gesundheit der Frau eine Rolle spielen, auch weitere Erreger an, die per se keine Geschlechtskrankheit auslösen, aber dennoch beim Sex übertragen werden können. Diese können das vaginale Mikrobiom aus der Balance bringen, was dich angreifbar für die wirklichen STI-Erreger macht oder auch das Eintreten von anderen Infektionen wie Blasenentzündungen begünstigt.

Fazit

Du möchtest Verantwortung für deine sexuelle Gesundheit übernehmen? Dann bist du bei uns genau richtig! Bei FEMNA steht eine frauenzentrierte Testung im Vordergrund – von Frauen für Frauen. Du kannst den Test ganz einfach per vaginalem Abstrich von zu Hause aus durchführen und wirst in der Beratung von einer empathischen Ärztin an die Hand genommen. Hier haben wir deine Gesundheit sowohl aus schulmedizinischer als auch naturheilkundlicher Sicht im Blick und erstellen zusammen mit dir einen individuellen Handlungsplan.

Hier geht es zum Test!

Quellen

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/059-002l_S2k_Diagnostik_Therapie_Syphilis_2020_06_1_01.pdf

Brogan N, Paquette DM, Lachowsky NJ, Blais M, Brennan DJ, Hart TA, Adam B. Canadian results from the European Men-who-have-sex-with-men Internet survey (EMIS-2017). Can Commun Dis Rep. 2019 Nov 7;45(11):271-282. doi: 10.14745/ccdr.v45i11a01. PMID: 31755878; PMCID: PMC6850724.

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/frueherkennung.php

https://www.dstig.de/sexuelle-gesundheit/epidemiologie.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Sentinel/STD/std_node.html

https://www.hivandmore.de/archiv/2019-1/mykoplasmen-testen-und-therapieren.shtml

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