9 Erreger, die Frauen kennen sollten

Der Test auf Geschlechtskrankheiten von FEMNA ist speziell auf die Frau zugeschnitten. Wir haben ein Rundum-sorglos-Paket für Frauen entwickelt, sodass du „Peace of mind“ für deine sexuelle Gesundheit findest.

Der Test umfasst – neben den wichtigsten Geschlechtskrankheiten für Frauen – auch Erreger, die per se keine Geschlechtskrankheit auslösen, aber dennoch beim Sex übertragen werden können und das vaginale Mikrobiom aus der Balance bringen. Letzteres macht dich wiederum angreifbar für STIs oder begünstigt das Eintreten von Blasenentzündungen.

Somit wollen wir auf akute Erreger testen, aber auch auf Erreger, die dich generell angreifbar für STIs machen können. Sind diese einmal behandelt, minderst du dein Risiko, dich mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken und trägst somit doppelte Vorsorge.

1) Chlamydia trachomatis

Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören zu den weltweit am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten und erfolgen oft bereits im jungen Erwachsenenalter. Sie bleiben häufig unbemerkt und verlaufen zu 75% bei Frauen und zu 50% bei Männern symptomlos. Unbehandelte Infektionen können jedoch bei Frauen die Ursache von unklaren Unterleibsentzündungen sein, die Vernarbungen im Bauchraum begünstigen. Bei Frauen ist eine unbehandelte Chlamydieninfektion ein häufige Ursache von Unfruchtbarkeit und Eileiterschwangerschaften. Außerdem kann sich eine Infektion mit Chlamydien in den Augen, dem Rektum oder im Rachen äußern.

Eine infizierte Schwangere kann unter der Geburt leider den Erreger an ihr Neugeborenes übertragen. Dann kann es beim Baby zu einer Bindehautentzüngung, Mittelohrentzündung oder gar Lungenentzündung kommen, was die Wichtigkeit des Ausschlusses einer Chlamydieninfektion vor Eintritt einer Schwangerschaft und die erneute Testung in der Frühschwangerschaft zur Vermeidung von Schwangerschaftskomplikationen aufzeigt. Außerdem wird eine wiederholte Testung ab der 32. Schwangerschaftswoche für eine sichere Geburt empfohlen. Hier kann natürlich jede Frau ihr individuelles Risiko für die Ansteckung mit Chlamydien während der Schwangerschaft selbst einschätzen!

Junge Frauen bis einschließlich 25 Jahren können sich einmal pro Jahr rein präventiv bei ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt auf Kosten der Krankenkasse auf Chlamydien testen lassen.

Merke: Bei den sexuell übertragbaren Infektionen, die gerne unbemerkt verlaufen, steigt das Risiko enorm, diese auch unwissend weiterzugeben. Leider hat die Aufklärungsarbeit rund um die sexuelle Gesundheit noch nicht das Ausmaß erreicht, was für eine gute Prävention notwendig wäre!

2) Neisseria gonorrhoeae

Gonokokken können urogenitale, rektale oder pharyngeale Infektionen verursachen. Umgangssprachlich wird die urogenitale Form auch als Tripper bezeichnet. Unbehandelt kann es zu Schleimhautverklebungen in den Eileitern kommen und durch entstehende Verengungen eine Unfruchtbarkeit verursachen. Es können auch Schwangerschaften außerhalb der Gebärmutterhöhle resultieren.

Bei infizierten Schwangeren kann während der Geburt die Infektion auf das Kind übertragen werden und zu einem eitrigen Befall der Augenbindehaut des Neugeborenen führen. Bei Männern verursachen Gonokokken eine Entzündung der Harnröhre, die in aller Regel mit Symptomen wie eitrigem Ausfluss, Brennen und Schmerzen vergesellschaftet ist.

Tripper oder Urogenitalgonorrhoe gehört zu den Geschlechtskrankheiten, die still verlaufen können! Sollte dein Test positiv ausfallen, ist es ratsam, alle Sexualpartner:innen der letzten 60-90 Tage zu informieren, damit diese behandelt werden.

Achtung: Insbesondere Gonokokken, Mykoplasmen und Herpes – vor allem in der Kombination mit einer bestehenden HIV-Infektion – „helfen“ sich gegenseitig! Das bedeutet, wenn du bereits an einer sexuell übertragbaren Infektion leidest, ist es viel leichter möglich, sich mit einer weiteren zu infizieren.

3) Herpes-simplex-Virus Typ 1 & 2

90% der Bevölkerung tragen das Herpes Virus Typ 1 in sich, was hauptsächlich Lippenherpes auslöst, aber auch seltener für Genitalherpes verantwortlich gemacht werden kann. Zu ca. 50-70% wird Genitalherpes am häufigsten vom Herpes Virus Typ 2 verursacht. Eine Ansteckung ist auch möglich, wenn keine Symptome wie Bläschen ersichtlich sind, was das Ganze so unberechenbar macht.

Typisch für eine Erkrankung mit Genitalherpes sind eine im Intimbereich schmerzhaft gerötete Haut, Jucken und Brennen sowie mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Nach dem Aufplatzen gehen diese in Verkrustungen über.

Besonders schwerwiegend gestaltet sich häufig der Ausbruch einer Erstinfektion mit Genitalherpes: Diese geht meist (aber nicht immer) mit schweren Symptomen einher und weist eine besonders lange Ansteckungsperiode von bis zu 3 Wochen auf.

Herpes ist nicht heilbar – nach einer Erstinfektion ziehen sich die Viren in Nervenzellen zurück und verweilen dort bis zu einer Reaktivierung. Diese Reaktivierung kann durch verschiedene Lebensumstände, die häufig mit einer Herabsetzung des Immunsystems einhergehen, ausgelöst werden. Dazu zählen Stress, eine Erkältung oder auch eine Operation.

Merke: Bitte sei dir bewusst, dass eine sichere Diagnostik von Herpes mittels eines Abstrichs möglicherweise nur bei einem akuten Ausbruch möglich ist!

4) Candida species

Eine Entzündung des weiblichen Genitaltraktes mit Candida entspricht im klassischen Sinne keiner Geschlechtskrankheit. Dennoch kann es sehr wohl das vaginale Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und für eine Symptomatik ähnlich der einer Geschlechtskrankheit sorgen.

Der Haupterreger des Vaginalpilzes, Candida albicans, kann in einzelnen Fällen durch Sex und Oralsex übertragen werden. Häufig weiß der Partner dabei nicht, dass er ansteckend sein kann. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit dem Thema Sex und Vaginalpilz näher zu befassen.

Eine im Fachjargon genannte „Candida-Vulvovaginitis“ – eine die Vulva und Vagina betreffende Pilzinfektion kann folgende Symptome aufweisen: in bis zu 90% der Fälle kann es zu starkem Juckreiz kommen, Brennen – insbesondere beim Wasserlassen – und Schmerzen beim Sex sind keine Seltenheit. Außerdem kann es zu einem weißlich-krümeligen, geruchslosen Ausfluss kommen. Auch eine Rötung im Bereich der Vulva kann auftreten, gegebenenfalls kommt es zu Hautrissen.

5) Trichomonas vaginalis

Die Erkrankung mit Trichomonas vaginalis gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten in Deutschland. Etwa acht Prozent der Frauen und ein Prozent der Männer sind davon betroffen. Ursache ist die Infektion mit dem genannten parasitischen Einzeller.

Bei Frauen verlaufen die Infektionen in bis zur Hälfte der Fälle ohne erkennbare Symptome. Allerdings entwickelt ein Drittel der zunächst asymptomatischen Frauen nach ungefähr sechs Monaten Symptome. Meist sind die Vagina, die Harnröhre und die Endozervix betroffen, die sich mit folgenden Symptomen bemerkbar machen können: übelriechender, grün-gelber vaginaler Ausfluss, Harnzwang, Juckreiz, heftige Entzündungszeichen der Vulva, Ausfluss aus der Harnröhre, möglicherweise Unterleibsschmerzen.

Außerdem geht die Trichomoniasis meist mit einem erhöhten pH-Wert einher, der eine Infektion mit einer bakteriellen Vaginose und mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie mit Sprosspilzinfektionen erleichtert.

In 5 bis 31 Prozent der Fälle tritt die Krankheit erneut auf. Grund dafür können Therapieversagen und erneute Infektionen sein. Schwangerschaftskomplikationen können ebenfalls die Folge einer Trichomonas-vaginalis-Infektion sein: Dazu gehören vorzeitiger Blasensprung, Frühgeburten und untergewichtige Neugeborene.

Deshalb ist es so wichtig, den Erreger zu detektieren und langfristig zu behandeln! Auch dein:e Partner:in sollte mitbehandelt werden, um eine Reinfektion, den sogenannten Ping-Pong-Effekt, zu vermeiden.

6&7) Mycoplasma genitalium/hominis und Ureaplasma urealyticum/parvum

Zwei der vier Kleinstbakterien der Klasse Mollicutes wurden bisher als möglicherweise krankheitserregend beim Menschen nachgewiesen. Das bedeutet, dass sie auch Bestandteil einer asymptomatischen Urogenitalflora bei Mann und Frau sein können. Zu ihnen gehören Mycoplasma hominis und Ureaplasma parvum.

Den Erregern Mycoplasma genitalium (MG) und Ureaplasma urealyticum sollte allerdings doch besondere Aufmerksamkeit zukommen, da diese Folgekomplikationen – wie Fehl- und Frühgeburtlichkeit oder Unfruchtbarkeit – auslösen können. Bei Männern kann es Einfluss auf die Spermienqualität nehmen.

Ein großer Vorteil des FEMNA-Geschlechtskrankheiten Tests ist, dass im Gegensatz zu vielen anderen Laboren zwischen den harmloseren und den krankmachenden Mykoplasmen und Ureaplasmen unterschieden wird.

Leider ist M. genitalium auch für seine Antibiotikaresistenz bekannt, weswegen wir bei FEMNA ein anderes, alternatives Verfahren in unsere Behandlungsansätze eingeschlossen haben. Wenn gewünscht, wird ein hochwirksames ätherisches Öl zusätzlich zum Antibiotikum verschrieben. Dieses wirkt lokal und unterstützt dadurch das systemisch wirkende Antibiotikum. So wird eine gezielte Behandlung der Erregers erreicht, was oft mit einer schnelleren Genesung und einer geringeren Reinfektionsrate einhergeht.

8) Gardnerella vaginalis

Gardnerella vaginalis wird zu den fakultativ pathogenen Keimen der Vagina gezählt. Diese Keime kommen auch in einer gesunden Vaginalflora vor und vermehren sich erst bei bestimmten Auslösern, die von Frau zu Frau unterschiedlich sein können. Neben Stress, Rauchen oder einem geringen Östrogenspiegel bedingt durch das Wochenbett, Pilleneinnahme oder den Beginn der Wechseljahre, reicht bei der einen Frau eine leichte Immunschwächung zB in Form einer Erkältung als Auslöser. Bei einer anderen Frau führt der erniedrigte vaginale pH-Wert aufgrund der Menstruationsblutung zu einem Ungleichgewicht innerhalb der Vaginalflora. Auch das Ejakulat des Mannes kann bei ungeschütztem Erguss in die Vagina für eine vaginale pH-Wert Erhöhung sorgen. Erst wenn es zu einem Ungleichgewicht innerhalb des vaginalen Mikrobioms gekommen ist, können solche fakultativ pathogenen Keime wie Gardnerella vaginalis Überhand nehmen und zu einer Krankheitsentstehung beitragen.

Dann können Symptome auftreten, die denen einer Geschlechtskrankheit ähnlich sind. Bei einer Bakteriellen Vaginose (BV), deren häufigster Auslöser Gardnerella vaginalis ist, handelt es sich um vermehrten Ausfluss und einen unangenehmen, fischigen Geruch. Manchmal treten auch brennende Schmerzen in der Vagina, vor allem während und nach dem Geschlechtsverkehr auf. Auch kann es zu einem Juckreiz und Beschwerden beim Wasserlassen kommen.

Wenn die vaginale Flora erst einmal aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, ist sie viel anfälliger für die Ansiedlung weiterer Keime, wie zum Beispiel mit denen einer Geschlechtskrankheit oder mit denen eines Vaginalpilzes. Wenn es zu einer Mischinfektion mit mehreren Keimen kommt – was leider gar nicht so selten ist – spricht man von einer sogenannten Superinfektion.

Dann kommt es zu einem Ungleichgewicht der vaginalen Flora zu Lasten der guten und wichtigen Milchsäurebakterien durch eine Überbesiedlung der pathogen Keime. Dadurch dass die Laktobazillen nicht mehr ausreichend vorhanden sind, steigt der vaginale pH-Wert immer weiter an, was den Teufelskreis nur immer mehr befeuert.

Wie du siehst, ist es sehr wichtig, die allgemeine Vaginalflora bei dem großen Thema Geschlechtskrankheiten im Blick zu haben. Deshalb testen wir bei FEMNA nicht nur auf die klassischen STI-Erreger, sondern eröffnen unser Blickfeld für ein großes, ganzheitliches Bild rund um die vaginale Gesundheit, welches die sexuelle Gesundheit miteinschließt.

9) Atopobium vaginae

Ist es erst einmal zu einem Ungleichgewicht der vaginalen Flora gekommen, sorgt vor allem das im vorherigen Abschnitt erklärte Bakterium Gardnerella vaginalis für einen sogenannten Biofilm auf der Vaginalwand.

Ein Biofilm kann viele verschiedene Bakterienarten enthalten, wie zum Beispiel auch das regelmäßig vorkommende Atopobium vaginae, das genau wie Gardnerella vaginalis für eine Bakterielle Vaginose sorgen kann. Die Bakteriengemeinschaft versorgt sich gegenseitig mit Nährstoffen und die Schleimschicht schützt sie vor Zugriffen von außen. Deshalb kommt es häufig vor, dass die im Biofilm enthaltenen Bakterien resistenter gegenüber dem Immunsystem und Antibiotika sind.

Hier steigt das Risiko für weitere Erkrankungen die vaginale Gesundheit betreffend. Viele Frauen haben deshalb auch immer wieder mit häufigen Harnwegs- und Blasenentzündungen zu tun und nicht selten trauen sich diese Patientinnen nicht mehr zur ärztlichen Kontrolle, da einerseits der häufige Antibiotika-Einsatz die Symptomlage verschlimmert und andererseits eine gewisse Resignation eingetreten ist. Sie meinen, sich mit ihrer misslichen Lage abfinden zu müssen. Wenn dich über die sexuelle Gesundheit hinaus auch deine vaginale Gesundheit interessiert, lies dir gerne unseren Artikel über das vaginale Mikrobiom durch.

Wo kann ich mich testen lassen?

Dank neuester Labortechnik können Frauen sich inzwischen auch alleine von Zuhause testen. Wir von FEMNA haben dafür einen neuartigen Test auf Geschlechtskrankheiten ins Leben gerufen, mit dem du dich ganz einfach von Zuhause aus per Vaginalabstrich auf diese 9 wichtigen Erreger testen lassen kannst. 

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"Ich hatte ein sehr ausführliches und sehr aufschlussreiches 40 min Gespräch. Spannend war auch, das Zusammenspiel der einzelnen Hormone kennenzulernen und die Komplexität dabei. Mein Bauchfett, mein Heißhunger sowie die Hitzewallungen und Schlafunterbrechungen werde ich jetzt mit verschiedenen natürlichen Substanzen ausbalancieren. Zudem fand ich den Tipp mit den Tanzvideos für mehr Bewegung sehr inspirierend. Danke liebes FEMNA Team🙏🏼 Bin gespannt und motiviert. 😀"
Marion B.

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"Monatliche sehr starke Schmerzen, starke PMS Symptome (Pickel zur falschen Zykluszeit etc.) haben mich vermuten lassen, dass meine Hormone im Ungleichgewicht sind. Bei meiner Frauenärztin wurde klassischerweise die Pille empfohlen, welche ich bewusst schon vor 2 Jahren abgesetzt habe. Der Hormonspeicheltest hat meine Vermutung bestätigt, dass ich eventuell ein Ungleichgewicht in meinem Hormonhaushalt habe. Mit meinem Testergebnis habe ich dann eine Beratung gehabt und ich kann nur sagen: Ich habe mich noch von nie so gut informiert und beraten gefühlt wie hier. Nicht ein einziges Mal bei einem Arzt/einer Ärztin. Mir wurde erklärt wie die Hormone zusammenspielen, Tipps gegeben den Hormonhaushalt zu balancieren und hierfür auch natürliche Mittel empfohlen. Jetzt werde ich das ganze mit einem sehr positivem Gefühl einmal die nächsten Monate ausprobieren & sehen was passiert. Aber alleine die fachliche, kompetente & freundliche Beratung hat bei mir schon einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen."
Nadine S.

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