Allgemeine Bestimmungen für den Vertrag mit Deiner Beraterin

Femna Health M.E. GmbH
Stand Dezember 2020

§ 1 Geltungsbereich

Diese Bestimmungen gelten für den Vertrag zwischen Dir (nachfolgend „Du“ oder „Klientin“ genannt) und der jeweiligen Beraterin (Heilpraktikerin oder Ärztin, je nach Deiner Wahl) (nachfolgend „Beraterin“ genannt). 

§ 2 Vertragsschluss

  1. Der Vertrag kommt mit Abgabe Deiner Bestellung von Beratungsleistungen über die Dienste von FEMNA oder Deine telefonische Anfrage und die E-Mailbestätigung über FEMNA oder die unmittelbare Erbringung der Leistungen zustande. 
  2. Die Beratung erfolgt zu dem angegebenen Fixpreis. Für jede Beratung kommt ein Einzelvertrag unter Zugrundelegung dieser AGB zustande. 
  3. Die Klientin kann einen Termin nur für sich persönlich vereinbaren. Eine Vereinbarung für Dritte ist leider nicht möglich, es sei denn ein Erziehungsberechtigter nimmt eine Buchung für eine Minderjährige vor. Dritte können sich gerne selbst registrieren und die Leistungen einer Beraterin in Anspruch nehmen. 

§ 3 Leistungen

  1. Über die Diagnose- und Therapiemethoden entscheidet die Klientin nach ihren Befindlichkeiten frei, nachdem sie über die anwendbaren Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht umfassend informiert wurde. Neben der Beratung kann in Einzelfällen auch einen Fernbehandlung erfolgen. Für diese Dienstleistungen gelten diese AGB entsprechend. 
  2. Die Leistungen der Beraterin sind Dienstleistungen. Ein Erfolg wird selbstverständlich angestrebt, ist aber nicht geschuldet. Es gelten die §§ 630a ff BGB. Die Leistung einer Heilpraktikerin ersetzt keine schulmedizinische Behandlung. 
  3. Außerhalb von ärztlichen Beratungsleistungen werden keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnet.
  4. Zu einer aktiven Mitwirkung ist die Klientin nicht verpflichtet. Die Beraterin ist jedoch berechtigt, die Beratung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn die Klientin Behandlungs- bzw. Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt. Kommt es zu einem Abbruch während eines laufenden Beratungstermins nimmt die Beraterin eine Teilerstattung ggf. erbrachter Vergütung oder Teilabrechnung auf einer pro rata temporis Basis vor.

§ 4 Erstattungsfähigkeit gegenüber Krankenkassen / Zahlung

  • Eine Erstattungsfähigkeit der Behandlung gegenüber der jeweiligen Krankenkasse besteht in der Regel nicht. Die Klientin wird stets selbst zur Zahlung verpflichtet. 
  • Die Beraterin hat FEMNA beauftragt, die für die Behandlung vereinbarte Vergütung gegenüber der Klientin einzuziehen. Hierfür können die Zahlungsmittel gemäß den AGB von FEMNA genutzt werden. 
  • Die Klientin erhält im Nachhinein eine Rechnung über die erfolgte Behandlung, die auf Wunsch den Anforderungen der GebüH bzw. der GOÄ entspricht. 

§ 5 Widerrufsbelehrung

Du hast das Recht, diesen Vertrag binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. 

Um Dein Widerrufsrecht auszuüben, musst Du mich

Beraterin bei Femna
Fürbringerstr. 9
10961 Berlin

E-Mail: hello@femna-beratung.de

Telefon:  +49 (0)30 5490 9953

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Deinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Du kannst dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest.

Dein Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Beraterin die Dienstleistung vollständig erbracht und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem Du als Verbraucher dazu Deine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Deine Kenntnis davon bestätigt hast, dass Du Dein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Beraterin verlierst.

Folgen des Widerrufs

Wenn Du diesen Vertrag widerrufst, hat die Beraterin Dir alle Zahlungen, die sie von Dir erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn (14) Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Deinen Widerruf dieses Vertrags bei der Beraterin eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet die Beraterin dasselbe Zahlungsmittel, das Du bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hast, es sei denn, mit Dir wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Dir wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Hast Du verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hast Du der Beraterin einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Du die Beraterin von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichtest, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

ENDE DER WIDERRUFSBELEHRUNG

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Du den Vertrag widerrufen willst, kannst Du dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden.)

An: Beraterin bei FEMNA
Fürbringerstr. 9
10961 Berlin

E-Mail: hello@femna-beratung.de

Telefon:  +49 (0)30 5490 9953:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag

über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

Name des/der Verbraucher(s)

Anschrift des/der Verbraucher(s)

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 6 Terminvereinbarung über den Kalender / Dateneinsicht

  1. Die Klientin kann jederzeit online einen Termin mit einer Beraterin vereinbaren, wenn der Termin als verfügbar angezeigt wird. Jeder Termin wird in Echtzeit an die Beraterin übermittelt, die den Termin bei Bedarf verschieben kann. In diesem Fall wird die Klientin unverzüglich per E-Mail informiert. 
  2. Die Klientin kann ihre Termine über den Buchungskalender auf dem Femna-Dienst einsehen und verwalten, z.B. auch innerhalb von 48 Stunden kostenfrei stornieren. 
  3. Die Berufsausübung der Beraterin erfolgt unabhängig und nach Maßgabe berufsrechtlicher und sonstiger gesetzlicher Vorschriften. 
  4. Die Vereinbarung eines Termins über den Buchungskalender stellt eine bindende Verpflichtung dar. Die Klientin hat die Beraterin über jedes Nichterscheinen zu einem vereinbarten Termin im Voraus zu informieren. 
  5. Bei der Beratung kannst Du Dich für eine bestimmte Beraterin entscheiden aber auch für weitere Beratungen zwischen einzelnen Beraterinnen wechseln. Um eine kontinuierliche Beratung zu gewährleisten und Doppelbehandlungen zu vermeiden, sind Deine Testergebnisse im Laborportal allen bei FEMNA tätigen Heilpraktikerinnen bzw. bei der Entscheidung für eine Ärztin allen Ärztinnen zugänglich.

§ 7 Umbuchung, Stornierung oder Terminversäumnis

  1. Die Klientin kann Terminanfragen sowie bestätigte Buchungsanfragen unter den in Abs. 2 bis 5 dargestellten Bedingungen stornieren und umbuchen. Terminanfragen oder bestätigte Buchungsanfragen können telefonisch unter +49 (0)30 5490 9953 oder per E-Mail (hello@femna-beratung.de) unter der Angabe des Namens sowie der Bestellnummer der Klientin verschoben oder storniert werden.
  2. Eine Stornierung oder Umbuchung, die bis zu 48 Stunden vor Beginn des jeweiligen Beratungstermins erfolgt, ist kostenlos. Eine Stornierung oder Umbuchung, die weniger als 48 Stunden vor Beginn des jeweiligen Beratungstermins erfolgt, wird nicht erstattet. Falls Aufwendungen erspart werden, werden diese durch die Beraterin erstattet.
  3. Wenn eine Klientin zum gebuchten Termin auch beim dritten Kontaktversuch nach Terminbeginn nicht erreichbar ist, so gilt der Termin als nicht wahrgenommen und er verfällt. Falls Aufwendungen erspart werden, werden diese durch die Beraterin erstattet.
  4. Sollte eine Klientin krankheitsbedingt kurzfristiger als 48 Stunden vor dem jeweiligen Beratungstermin absagen müssen oder nicht erreichbar sein, wird der Betrag nur erlassen, wenn eine ärztliche Krankschreibung oder ein Zeugnis einer Behörde vorgelegt wird, die bestätigt, dass der Anruf nicht entgegengenommen werden konnte.

§ 8 Online-Beratung

  1. Die Behandlung durch die Beraterin stellt KEINEN medizinischen Notdienst dar. Im Notfall sollten Klientinnen die Nummer 112 wählen oder sich in eine Notaufnahme begeben. 
  2. Die Klientin nimmt zur Kenntnis, dass eine Online-Beratung eine Situation schafft, die nicht mit einer Vor-Ort-Untersuchung eines Patienten in einer Praxis vergleichbar ist. Die Beraterin ist dadurch in ihrer Wahrnahme von körperlichen Leiden eingeschränkt. 
  3. Die Klientin ist dafür verantwortlich, dass sie zu dem vereinbarten Termin erreichbar ist und ihr genutztes Endgerät und die Internetverbindung funktionieren. Sollten diese technischen Voraussetzungen nicht vorliegen, kann die Beraterin das Gespräch beenden. 
  4. Ein Abbruch des Gesprächs durch die Klientin entbindet nicht von der Vergütungspflicht. 
  5. Der Klientin ist untersagt, von der Onlineberatung eine Aufzeichnung oder ein Foto zu machen, oder Inhalte aus der Beratung zu kopieren oder zu verbreiten. Auch die Beraterin nimmt etwaige Handlungen nicht vor. 

§ 9 Vertraulichkeit der Behandlung und Handakten

  1. Die Beraterin behandelt die Patientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Diagnose, der Beratungen und der Therapie sowie deren Begleitumstände und den persönlichen Verhältnissen der Klientin Auskünfte an Dritte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Klientin.
  2. Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Beraterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen – oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige. Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen FEMNA oder die Berufsausübung der jeweiligen Beraterin stattfinden und FEMNA und die Beraterin sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten können.
  3. Die Beraterin führt Aufzeichnungen über die Beratungsleistungen (Handakte). Der Klientin steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu; sie kann diese Handakte auch nicht herausverlangen. Abs. 4 bleibt unberührt.
  4. Sofern die Klientin eine Behandlungs- oder Krankenakte verlangt, erstellt die Beraterin diese kosten- und honorarpflichtig aus der Handakte. Soweit sich in der Handakte Originale befinden, werden diese in der Behandlungsakte in Kopie beigefügt. Die Kopien erhalten einen Vermerk (Stempelaufdruck oder Aufkleber), dass sich die Originale in der Handakte befinden.
  5. Auf ausdrücklichen Wunsch der Klientin kann die Beraterin die Daten in die bei der Versicherung geführte elektronische Patientenakte überführen. 

§ 10 Speicherung des Vertragstextes

Du erhältst eine E-Mail mit der Bestätigung Deiner Bestellung einer Beratung und Links zu den vertraglichen Dokumenten. Bei Deiner Bestellung von Beratungsleistungen hast Du auch stets die Möglichkeit, diese AGB auszudrucken oder abzuspeichern. 

§ 11 Schlussbestimmungen

  1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren.
  2. Ist die Klientin Kaufmann, wird Berlin als Gerichtsstand vereinbart.
  3. Diese AGB stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung. 
  4. Die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung ist unter folgendem Link erreichbar: https://ec.europa.eu/consumers/odr/
  5. Die Beraterin ist nicht bereit oder verpflichtet, gegenüber Verbrauchern an Streitbeilegungsverfahren vor einer Schlichtungsstelle teilzunehmen. Sie wird sich jedoch nach besten Kräften bemühen, einen Streitfall zügig zu lösen und damit gerichtliche Maßnahmen zu vermeiden.
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