Allgemeine Geschäftsbedingungen und Nutzungsbedingungen

Femna Health M.E. GmbH
Stand Oktober 2020

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Femna Health M.E. GmbH (nachfolgend „Femna“) gelten für alle unsere Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden_innen und Patentien_innen (nachfolgend jeweils eine „Klientin“; Femna und die Klientin gemeinsam die „Parteien“).
  2. Unsere Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB. Diese gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit der Klientin, soweit es sich um Rechtsgeschäfte gleicher oder verwandter Art handelt.
  3. Entgegenstehende oder von unseren AGB abweichende Bedingungen der Klientin finden keine Anwendung, auch wenn wir ihrer Geltung nicht gesondert widersprechen. Abweichende oder widersprechende Bedingungen gelten demnach nur, wenn wir deren Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmen.
  4. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit der Klientin (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. unsere schriftliche Bestätigung maßgebend.
  5. Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen der Klientin in Bezug auf den Vertrag (z.B. Fristsetzung, Mängelanzeige, Rücktritt oder Minderung), sind in Schrift- oder Textform (z.B. Brief, E-Mail, Telefax) gemäß abzugeben.
  6. Hinweise auf die Geltung gesetzlicher Vorschriften haben nur klarstellende Bedeutung. Auch ohne eine derartige Klarstellung gelten daher die gesetzlichen Vorschriften, soweit sie in diesen AGB nicht unmittelbar abgeändert oder ausdrücklich ausgeschlossen werden.

§ 2 Leistungsumfang

  1. Femna verkauft über die Webseite sowohl Hormontests und Darmfloratests (die „Ware“) und bietet außerdem Online-Beratungen durch zertifizierte Heilpraktikerinnen für Frauenheilkunde oder in Deutschland approbierte Ärzte an („Beratung“ oder „Beratungsleistung“).
  2. Die Beratungsleistungen werden jedoch nicht durch Femna erbracht, sondern jeweils durch die Heilpraktikerinnen bzw. die Ärzte. Bei Inanspruchnahme kommt hinsichtlich der Behandlung ein unmittelbares Vertragsverhältnis mit den jeweiligen Heilpraktikerinnen oder Ärzten nach den gesetzlichen Vorgaben der §§ 630a bis 630h BGB zustande.
  3. Über die Diagnose- und Therapiemethoden entscheidet die Klientin nach ihren Befindlichkeiten frei, nachdem sie über die anwendbaren Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht umfassend informiert wurde.
  4. In der Regel werden in der Heilkunst Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Diese Methoden sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet. Insofern kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden. Soweit die Klientin die Anwendung derartiger Methoden ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden der Schulmedizin beraten, diagnostiziert oder therapiert werden will, hat sie dies gegenüber Femna schriftlich zu erklären.
  5. Außerhalb von ärztlichen Beratungsleistungen werden keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnet.
  6. Zu einer aktiven Mitwirkung ist die Klientin nicht verpflichtet. Femna ist jedoch berechtigt, die Beratung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn die Klientin Behandlungs- bzw. Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt. Kommt es zu einem Abbruch während eines laufenden Beratungstermins nehmen Femna eine Teilerstattung ggf. erbrachter Vergütung oder Teilabrechnung auf einer pro rata temporis Basis vor.

§ 3 Angebot und Vertragsabschluss

  1. Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich, es sei denn, dass wir diese ausdrücklich als verbindlich bezeichnet haben.
  2. Die Bestellung der Ware und/oder die Buchung einer Behandlung durch die Klientin gilt als verbindliches Vertragsangebot i.S.d § 145 BGB. Sofern sich aus der Bestellung und/oder der Klientin nichts anderes ergibt, sind wir berechtigt, dieses Vertragsangebot innerhalb von zwei Wochen nach Zugang bei Femna anzunehmen.
  3. Die Annahme kann entweder schriftlich (z.B. durch Auftragsbestätigung) sowie für den Abschluss des Kaufvertrags über Waren durch Auslieferung der entsprechenden Ware an die Klientin erklärt werden.

§ 4 Lieferung, Warenverfügbarkeit

  1. Angaben zu Lieferzeiten von Waren sind annähernd und können daher um bis zu drei Tage überschritten werden, sofern nichts anderes mit der Klientin vereinbart ist. Lieferfristen beginnen erst nach vollständiger Klarstellung aller Ausführungseinzelheiten und setzen die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen der Klientin voraus.
  2. Sofern wir verbindliche Lieferfristen aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, nicht einhalten können (Nichtverfügbarkeit der Leistung), werden wir die Klientin hierüber unverzüglich informieren und gleichzeitig die voraussichtliche, neue Lieferfrist mitteilen. Ist die Ware auch innerhalb der neuen Lieferfrist nicht lieferbar, sind wir berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Im Falle des Rücktritts werden wir der Klientin eine bereits erbrachte Gegenleistung unverzüglich erstatten. Als Fall der Nichtverfügbarkeit in diesem Sinne gilt insbesondere die nicht rechtzeitige Selbstbelieferung durch unsere Zulieferer, wenn wir ein kongruentes Deckungsgeschäft abgeschlossen haben, weder uns noch unsere Zulieferer ein Verschulden trifft oder wir im Einzelfall nicht zur Beschaffung verpflichtet sind.
  3. Der Eintritt unseres Lieferverzugs bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften. In jedem Fall ist aber eine Mahnung durch die Klientin erforderlich.
  4. Die Rechte der Klientin gemäß § 7 und unsere gesetzlichen Rechte, insbesondere bei einem Ausschluss der Leistungspflicht (z.B. aufgrund Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Leistung und/oder Nacherfüllung), bleiben unberührt.

§ 5 Eigentumsvorbehalt

  1. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum von Femna.

§ 6 Preise und Versandkosten

  1. Alle Preise und Honorarkosten auf der Webseite von Femna (gemeinsam die „Preise“), verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
  2. Die entsprechenden Versandkosten werden der Klientin im Bestellformular angegeben und sind von der Klientin zu tragen, soweit die Klientin nicht von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch macht.
  3. Der Versand der Ware erfolgt per Postversand. Sofern die Klientin Verbraucher i.S.d. § 13 BGB ist, trägt Femna das Versandrisiko.
  4. Die Klientin hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 7 Zahlungsmodalitäten

  1. Die Klientin kann die Zahlung entsprechend der auf der Website von Femna bei der Bestellung angegebenen Bezahlmethoden leisten.
  2. Die Zahlung des Kaufpreises und/oder des Behandlungshonorars ist unmittelbar mit dem jeweiligen Vertragsschluss fällig. Kaufpreis und Behandlungshonorars sind während des Verzugs zum jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinssatz zu verzinsen. Wir behalten uns die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens vor. Gegenüber Kaufleuten bleibt unser Anspruch auf den kaufmännischen Fälligkeitszins (§ 353 HGB) unberührt.
  3. Die Verpflichtung der Klientin zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch Femna nicht aus.
  4. Die Klientin kann gegen unsere Forderungen nur mit unbestrittenen, von uns anerkannten und rechtskräftig festgestellten Forderungen oder mit Forderungen, die im Gegenseitigkeitsverhältnis zu unserer Forderung stehen, aufrechnen. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist die Klientin nur insoweit befugt, als ihr Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

§ 8 Sachmängelgewährleistung, Garantie

  1. Femna haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Sofern die Klientin Unternehmerin i.S.d. § 14 BGB ist, beträgt die Gewährleistungsfrist auf von Femna gelieferte Waren 12 Monate.
  2. Eine zusätzliche Garantie besteht bei den von Femna gelieferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zum jeweils bestellten Artikel abgegeben wurde.
  3. Für die Beratungsleistung gelten die §§ 630a bis 630h BGB.

§ 9 Haftung

  1. Ansprüche der Klientin auf Schadensersatz gegenüber Femna sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche der Klientin aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Femna, der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen von Femna beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels dieses Vertrags notwendig ist.
  2. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet Femna nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche der Klientin aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  3. Die Einschränkungen der Nr. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen vom Femna, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
  4. Die sich aus Nr. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit Femna den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit Femna und die Klientin eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 10 Umbuchung, Stornierung oder Terminversäumnis

  1. Die Klientin kann Terminanfragen sowie bestätigte Buchungsanfragen unter den in Abs. 2 bis 5 dargestellten Bedingungen stornieren und umbuchen. Terminanfragen oder bestätigte Buchungsanfragen können telefonisch unter +49 (0)30 5490 9953 oder per Email (hello@femna.de) unter der Angabe des Namen sowie der E-Mail-Adresse der Klientin oder über unser Buchungsportal auf der Webseite verschoben oder storniert werden.
  2. Eine Stornierung oder Umbuchung, die bis zu 48 Stunden vor Beginn des jeweiligen Beratungstermins erfolgt, ist kostenlos. Eine Stornierung oder Umbuchung, die weniger als 48 Stunden vor Beginn des jeweiligen Beratungstermins erfolgt, wird nicht erstattet.
  3. Wenn eine Klientin zum gebuchten Termin auch beim dritten Kontaktversuch nach Terminbeginn nicht erreichbar ist, so gilt der Termin als nicht wahrgenommen und er verfällt.
  4. Sollte eine Klientin krankheitsbedingt kurzfristiger als 48 Stunden vor dem jeweiligen Beratungstermin absagen müssen oder nicht erreichbar sein, wird der Betrag nur erlassen, wenn eine ärztliche Krankschreibung oder ein Zeugnis einer Behörde vorgelegt wird, die bestätigt, dass der Anruf nicht entgegengenommen werden konnte.

§ 11 Vertraulichkeit der Behandlung

  1. Femna behandelt die Patientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Diagnose, der Beratungen und der Therapie sowie deren Begleitumstände und den persönlichen Verhältnissen der Klientin Auskünfte an Dritte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Klientin.
  2. Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn Femna aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen – oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige. Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen Femna oder die Berufsausübung der jeweiligen Beraterinnen stattfinden und Femna und die Beraterinnen sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
  3. Femna führt Aufzeichnungen über die Beratungsleistungen (Handakte). Der Klientin steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu; sie kann diese Handakte auch nicht herausverlangen. Abs. 2 bleibt unberührt.
  4. Sofern die Klientin eine Behandlungs- oder Krankenakte verlangt, erstellt Femna diese kosten- und honorarpflichtig aus der Handakte. Soweit sich in der Handakte Originale befinden, werden diese in der Behandlungsakte in Kopie beigefügt. Die Kopien erhalten einen Vermerk (Stempelaufdruck oder Aufkleber), dass sich die Originale in der Handakte befinden.
  5. Handakten werden von Femna zehn Jahre nach der letzten Behandlung vernichtet. Die Vernichtung unterbleibt, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Akten für Beweiszwecke in Frage kommen könnten. Sie haben jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren.
  2. Ist die Klientin Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er in der Bundesrepublik Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand, so ist Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung der Parteien nach Wahl von Femna entweder Berlin oder der Sitz der Klientin. Für Klagen gegen Femna ist in diesen Fällen jedoch Berlin ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt.
  3. Soweit der Vertrag oder diese AGB Regelungslücken enthalten, gelten zur Ausfüllung dieser Lücken diejenigen rechtlich wirksamen Regelungen als vereinbart, welche die Vertragspartner nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen des Vertrages und dem Zweck dieser AGB vereinbart hätten, wenn sie die Regelungslücke gekannt hätten.

Lerne die bei FEMNA aktiven Beraterinnen kennen

Hiltraud
Klöpperpieper
Heilpraktikerin
Melanie Drewes - Ärztin
Melanie
Drewes
Praktische Ärztin
Viktoria
Klöpperpieper
Heilpraktikerin

Bekannt aus...

Bekannt aus Refinery29
Bekannt aus Die Welt
Bekannt aus Generation Pille
Bekannt aus Freundin
Bekannt aus Gründerszene
Frauen bewerten FEMNA
mit hervorragend
4.8/5