Die Pille absetzen leicht gemacht

Rund 56 % der Frauen zwischen 18 und 29 verhüten mit der Pille. Bei Frauen zwischen 30 und 39 sind es immerhin noch 45 %. Doch die Zahl der Frauen, die die Pille nehmen, ist im Vergleich zu früheren Jahren stark rückläufig. Warum ist das so?

Die Gründe für das Absetzen der Pille sind vielfältig: Eine große Rolle spielen dabei Unverträglichkeiten, Nebenwirkungen, die Risiken und natürlich auch ein eventuell anstehender Kinderwunsch. 

Viele Frauen wünschen sich aber auch ein nachhaltigeres Leben und stellen sich dabei die Frage, ob die Einnahme künstlicher Hormone zum natürlichen Lebensstil passt. Themen wie – „wie ticke ich eigentlich ohne künstliche Hormone“ rücken zunehmend in den Fokus. 

Egal aus welchen Gründen du die Pille absetzt – wir haben diesen Artikel erstellt, um dich umfassend darüber zu informieren, was während der Umstellungszeit in deinem Körper passiert. Damit du verstehst, warum dein Körper wie reagiert und er vielleicht nicht sofort und auf Knopfdruck „funktioniert“. Weiter unten zeigen wir dir auch einige Möglichkeiten auf, wie du deinen Körper bei diesem Prozess wirkungsvoll unterstützen kannst.

Der richtige Zeitpunkt

Wenn du dich dafür entschieden hast, die Pille abzusetzen, gibt es eigentlich keinen Grund zu warten. Solltest du eine 2-Phasen-Pille nehmen, ist es jedoch ratsam, die Pille bis zum Ende des Blisters zu nehmen und dann sozusagen mit der Abbruchblutung in deine neue Zeit zu starten. Falls medizinische Gründe für die Einnahme gibt, solltest du dich zunächst mit deiner Frauenärztin oder -arzt beraten. 

Was kommt dann?

Dazu sollten wir erst einen Schritt zurückgehen und klären, wie die Pille überhaupt wirkt: Die Pille verhindert den Eisprung und den regulären Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, damit sich erst gar keine Eizelle einnisten kann. Außerdem wird durch die enthaltenen Gestagene der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, sodass keine Spermien aufsteigen können. Also gleich drei Mechanismen, die bei korrekter Einnahme eine Schwangerschaft wirkungsvoll verhindern.

Wie macht sie das?

Die meisten Pillenpräparate enthalten eine Kombination aus synthetischem Östrogen und Gestagenen. Diese „Hormone“ (eigentlich enthält die Pille keine richtigen Hormone, sondern sie ist ein Medikament mit Hormonwirkung) sind so hoch dosiert, dass dein Körper während der Einnahme denkt, er wäre schwanger. Deswegen auch kein Eisprung. Die Gestagene wiederum sind für die Veränderungen des Schleims in der Gebärmutter und im Gebärmutterhals zuständig.

Weil dein Körper jetzt durch die Pille ein Überangebot an Hormonen hat, stellst du selbst die Produktion deiner weiblichen Hormone weitestgehend ein.

Der hormonelle Regelkreis

Dein Körper ist nach dem Absetzen der Pille also wieder auf sich allein gestellt. Das heißt, er muss jetzt zunächst aus dem Winterschlaf erwachen. Im Idealfall merkt die Hypophyse (die Hormon-Schaltzentrale im Gehirn) relativ schnell, dass die Hormonspiegel abfallen und gibt über stimulierende Hormone (FSH und LH) den Befehl, wieder selbst die Hormone zu produzieren. Das alles braucht natürlich etwas Zeit – je nachdem wie lange du die Pille genommen hast, ist dein System mehr oder weniger „eingerostet“. 

Wenn alles klappt, schüttet die Hypophyse dann in der ersten Zyklushälfte das stimulierende Hormon FSH aus. FSH bewirkt die Reifung von Eizellen im Eierstock und die Bildung von Östrogen. Sind die Östrogenspiegel hoch genug und die Reifung der Eizellen weitestgehend abgeschlossen, sendet die Hypophyse einen weiteren Botenstoff, nämlich das LH. LH bewirkt dann den Eisprung und durch die Umwandlung der Eizellhülle in den Gelbkörper wird das Progesteron gebildet. Erfolgt keine Befruchtung der Eizelle, wird das ebenfalls gemeldet und sowohl Östrogen als auch Progesteron fallen ab. Es kommt zur Monatsblutung…

Das Zusammenspiel mit den männlichen Hormonen

In uns wirken jedoch nicht nur die weiblichen Hormone. Jede Frau braucht auch in ein gewisses Maß an männlichen Hormonen. Diese werden spannenderweise auch in den Eierstöcken gebildet; aber auch in den Nebennieren und zum Teil im Fettgewebe. Da die Produktion der männlichen Hormone nicht auf Eis lag, gab es hier keinen Winterschlaf. Zudem wurden unter der Einnahme der Pille ein Teil der männlichen Hormone auch noch gebunden. Das bedeutet, sie wurden zwar vom Körper hergestellt, standen ihm aber nicht effektiv zur Verfügung. 

Wenn Frau nun die Pille abgesetzt hat, sich aber die Hypophyse und die Eierstöcke noch nicht wieder auf ihre eigentliche Arbeit gestürzt haben, kommt es leider recht häufig zu einem – meist vorübergehenden – Zuviel an männlichen Hormonen. Die fehlende Bindung der männlichen Hormone kann diesen Effekt dann nochmals verstärken. 

Dies kann dann zu Haarausfall, vermehrtem Körper- und/oder Gesichts-Haarwuchs oder zu Akne führen. Die gute Nachricht ist, dass diese Nebenwirkungen in den meisten Fällen nicht von Dauer sind. Sie haben nichts gemeinsam mit einem genetischen Androgen-Überschuss (Androgene sind männliche Hormone) oder einem PCO-Syndrom im klassischen Sinne. Wenn überhaupt, könnte man in diesem Fall von einem temporären „Post-Pill-PCO“ sprechen. 

Und dann kommt auch noch die Schilddrüse ins Spiel

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Pille und der Schilddrüse? Warum wird bei immer mehr jungen Frauen eine Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt? In den wohl meisten Packungsbeilagen der Pille ist davon überhaupt keine Rede. Auch viele Ärzte verneinen eine solche Frage. Spannend hingegen ist dann, dass man in Beipackzetteln der Schilddrüsenmedikamente gegen eine Unterfunktion häufig auf den Warnhinweis stößt, dass bei gleichzeitiger Einnahme von östrogenhaltigen Hormonpräparaten der Bedarf an Schilddrüsenhormonen steigen kann… 

Grund hierfür ist, dass das Östrogen (das durch die Einnahme der Pille ja auf einem hohen Level ist), die Wirkung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 behindert. Und obwohl in der Pille ja auch ein Gestagen enthalten ist, wird bei vielen Pillen-Frauen dennoch eine Östrogendominanz festgestellt. Ein ungleiches Verhältnis der weiblichen Hormone – zu Ungunsten des Progesterons – kann ebenfalls eine verminderte Funktion der Schilddrüse zur Folge haben.

Setzt du also die Pille ab, kann das dazu führen, dass deine Schilddrüse wieder in ihre Höchstform kommt. Mit den wunderbaren Effekten, dass du wieder mehr Energie hast, dir nicht mehr so häufig kalt ist und auch deine Verdauung und dein Stoffwechsel aktiver sind! 

Nimmst du jedoch Medikamente gegen die Unterfunktion, könntest du in eine Überfunktion rutschen. Sprich vorab also bitte mit deinem Endokrinologen darüber, dass du die Pille absetzt und besprecht gemeinsam ein mögliches Reduktions- oder Austritts-Szenario.

Wie lange dauert die Umstellungsphase?

Die gute Nachricht ist: bei vielen Frauen pendelt sich der Zyklus relativ schnell wieder ein. Wenn dein Zyklus vor der Pillen-Einnahme schon konstant war, sind deine Chancen noch höher, dass es „einfach so“ wieder klappt. Eine Wartezeit von bis zu 6  Monaten auf die erste reguläre Blutung ist übrigens keine Seltenheit. Also kein Grund zur Panik, wenn deine Menstruationsblutung nicht gleich wieder einsetzt. Nur bei circa 5 % der Frauen bleibt die Regelblutung noch Monate nach dem Absetzen aus. Wenn du jedoch schon mehr als 6 Monate auf deine Regelblutung wartest, solltest du dir Hilfe bei deiner Heilpraktikerin oder bei deinem Arzt suchen.

Noch ein Tipp: bitte versteife dich nicht darauf, einen Zyklus von 28 Tagen haben zu wollen – das haben nur ca. 14 % der Frauen. Bei allen anderen Frauen ist der Zyklus entweder kürzer oder länger. Alles was zwischen 25 und 35 Tagen liegt, ist erstmal super!

Wie kann ich meinem Körper bei der Umstellung helfen?

1. Entgiftung

Die Einnahme der Pille bedeutet für unseren Körper, dass wir täglich Fremdstoffe zuführen. Der Körper erkennt in den Inhaltsstoffen der Pille (und anderen Medikamenten) schnell das Gift und gibt alles, um dieses so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Das nennt man First-Pass-Effekt. Dank dieses Effektes werden sofort bis zu 75 % der Inhaltsstoffe inaktiviert und wieder ausgeschieden. Diese Wächteraufgabe übernimmt die Leber. Tag für Tag.

Und das, obwohl sie im Organismus schon genügend Aufgaben hat. Meines Erachtens ist die Leber das unterschätzteste und spannendste Organ unseres Körpers. Trotzdem findet sie kaum Beachtung. Die Leber wächst halt mit ihren Aufgaben. Da sie aber nicht über eigene Nervenbahnen verfügt, kann sie (leider) auch nicht weh tun. Und deshalb merken wir oft gar nicht, wie belastet sie ist. 

Wer genauer „hinhört“, kann aber durchaus die Signale der Leber erkennen. Zu diesen gehören beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen (vor allem an den Schläfen), die Neigung zu Migräne, Verdauungsstörungen und vieles mehr.

Wenn du also gerade die Pille abgesetzt hast, wäre jetzt der beste Zeitpunkt, deiner Leber einmal so richtig DANKE zu sagen. 

Was tut der Leber gut:

  • Versuche, so wenig wie möglich neue, leberbelastende Giftstoffe zuzuführen. Dazu gehören Alkohol, raffinierter Zucker, Transfettsäuren (finden sich in vielen Fertigprodukten), Geschmacksverstärker und auch bestimmte Medikamente wie Paracetamol
  • Bringe dich in Bewegung: Bewegung aktiviert unseren Stoffwechsel und hilft damit auch der Leber bei ihrem Anteil an der Verdauungsarbeit
  • Die Leber mag es bitter: baue natürliche Bitterstoffe in deinem Speiseplan ein, wie zum Beispiel Chicorée, Löwenzahn, Rucola oder Artischocken
  • Weitere Lebensmittel, die die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen sind zum Beispiel Grapefruit, rote Beete, Knoblauch, Avocado, Grüner Tee, Kurkuma…
  • Achte auf eine ausreichende Trinkmenge – zwei Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees wären super
  • Verwöhne deine Leber mit einem wärmenden Leberwickel – die Leber liebt die Wärme. Am besten du machst den Wickel in der Mittagszeit oder aber am späten Abend. Ein Effekt ist, dass du danach herrlich schlafen kannst.

Es gibt natürlich auch hervorragende Entgiftungskuren und auch spezielle Medikamente, mit denen du die Pille aus deinem Organismus aus leiten kannst. Da alles mit Wirkung aber auch eine unerwünschte Wirkung haben kann, suche dir hier bitte den Rat einer erfahrenen Therapeutin. 

2. Fülle deine Depots wieder auf

Obwohl Studien belegen, dass Frauen, die die Pille einnehmen häufig ein Defizit an Vitaminen und Mineralstoffen haben, ist es leider immer noch nicht gängige Praxis, bei der Überreichung des Rezeptes auch darauf hinzuweisen. Symptome wie Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Nervosität sind nicht nur auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückzuführen. Auch Vitamine und Mineralstoffe haben einen großen Anteil an unserem körperlichen und seelischen Wohlbefinden.

Welche Vitamine und Mineralstoffe sind besonders betroffen?

  • B-Vitamine, vor allem die Vitamine B2, B6 und B12
  • Folsäure
  • Magnesium
  • Zink

Da es heutzutage selbst bei bester Ernährung oft schwierig ist, die erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe über die Nahrung aufzunehmen, ist es für dich vielleicht ratsam, diese Stoffe für einen begrenzten Zeitraum zu substituieren. Vor allem dann, wenn du die oben genannten Symptome bei dir bemerkt hast. Die richtige Dosierung und auch das Wechselspiel der Inhaltsstoffe untereinander sind jedoch eine Wissenschaft für sich. Lass dich von kompetenter Seite beraten, was für dich richtig ist. 

Mittlerweile gibt es auch fertig zusammengestellte Nahrungsergänzungsmittel, speziell für Pillenanwenderinnen zu kaufen. An dieser Stelle noch ein Warnhinweis: ein Zuviel kann auch schädlich für den Körper sein. Dies betrifft vor allem die fettlöslichen Vitamine A, D, K und E.

3. Achte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung

Dein Körper ist in einer Umstellungsphase, er arbeitet jetzt auf Hochtouren. Ein Grund mehr, ihn mit einer guten Ernährung zu unterstützen. Wie sollte sie also sein, so eine gute und gesunde Ernährung? Grundsätzlich gilt: sie sollte bunt sein, sie sollte möglichst natürlich und unverarbeitet sein und wenn irgend möglich, sollten die Zutaten deiner Mahlzeiten aus biologischem Anbau kommen. 

Besonders empfehlenswert in dieser Phase sind Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Omega 3 Fettsäuren. Diese findest du beispielsweise in Avocados, fetteren Fischsorten, Walnüssen und Hanf- oder Leinöl. 

Achte auch auf eine ballaststoffreiche Kost. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse und Samen und diverse Kohlsorten sind reich an Ballaststoffen. Ballaststoffe können dabei helfen, deinen Östrogenspiegel zu regulieren. Außerdem sind diese Lebensmittel gute Magnesiumlieferanten.

Reduziere, wenn nicht eh schon geschehen, deinen Konsum an Milchprodukten. Milch macht kleine Dinge groß und kann auch dein Verdauungssystem belasten. Was die enthaltenen Östrogene und das Progesteron betrifft, diskutieren Fachleute kontrovers. Sinnvolle und leckere Alternativen sind beispielsweise Reis-, Hafer- oder Kokosmilch. 

Wenn du nicht gerade Vegetarier oder Veganer bist, greife gerne zu einem guten Fisch, Eiern und rotem Fleisch. Hierüber kannst du deinen Körper mit wichtigen B-Vitaminen versorgen.

Überprüfe nochmals dein Ernährungsverhalten und achte auf Dinge, die deinen Körper unnötig belasten. Dazu gehören Alkohol, Zigaretten, Kaffee und – sorry – auch Zucker.  Versuche hier, deutlich zu reduzieren oder auch ganz wegzulassen. Wenn dir das zu schwer fällt, kannst du es auch mit einem „cheat day“ pro Woche versuchen. Dann hast du deinem Körper an 6 Tagen nur Gutes getan. Wichtig ist, es geht hier nicht um Perfektion, sondern um eine Verbesserung…

4. Sanfte Hormonregulation mit Heilpflanzen

Wenn du das Gefühl hast, das alles reicht noch nicht, dann kommt vielleicht Hilfe aus der Natur. Der richtige Einsatz von Heilpflanzen ist eine Kunst und auch Heilpflanzen sollten nie über längere Zeit ohne fachlichen Rat eingenommen werden. Lass dich doch hier von den FEMNA Beraterinnen oder deiner Heilpraktikerin beraten. 

Frauenmantel

Der Frauenmantel ist wirklich das pflanzliche Sinnbild der Weiblichkeit. Er vermag es, die Hormone auszugleichen und ist deswegen sowohl in der 1. Zyklushälfte als auch in der 2. Zyklushälfte angezeigt. Frauenmanteltees bekommst du in Apotheken, Reform- oder Kräuterhäusern. Die Verzehrmenge von 2 Tassen pro Tag solltest du ohne Rat nicht überschreiten.

Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen und hat eine gestagenartige Wirkung, reguliert also vor allem die zweite Zyklushälfte. Vor allem Frauen, die einen hohen Prolaktinspiegel haben, können vom Mönchspfeffer profitieren. Da der Mönchspfeffer aber die Lust mindern kann, solltest du auf eine niedrige Dosierung achten.

Muskatellersalbei

In diesem Falle nicht als Tee, sondern als ätherisches Öl. Muskatellersalbei ist wunderbar sinnlich und kann den Eisprung anregen. Mit 50ml Nachtkerzenöl und 4 Tropfen ätherischem Muskatellersalbei kannst du dir selbst ein hervorragendes Öl für eine entspannende Bauchmassage in der 1. Zyklushälfte mischen. 

5. Schenke deinem Körper Zeit

Dein Körper ist keine Maschine, die mit Knopfdruck wieder anfängt zu arbeiten. Er braucht jetzt vielmehr liebevolle Unterstützung und Zeit. Druck hilft da nicht. Die Hormone im Körper korrespondieren miteinander und so beeinträchtigt das Stresshormon Cortisol auch deine Sexualhormone. 

Lass es also entspannt angehen, sei nicht sauer auf deinen Körper, wenn sich auch nach einiger Zeit noch kein Zyklus einstellt. Beobachte eher die kleinen Fortschritte: mal ein Ziehen in der Brust, mal in den Leisten – die Veränderungen deines Cervix Schleims, Hautveränderungen und auch Stimmungsschwankungen zeigen, dass dein Körper arbeitet und nach dem richtigen Weg sucht. Wenn möglich, bewerte diese Veränderungen nicht sondern nimm sie einfach wertfrei an. Du kannst auch ein Tagebuch schreiben und notieren, was sich bei dir so tut. Dein Körper wird dir diese liebevolle Achtsamkeit danken!

Und wenn du nach 6 Monaten immer noch keinen Zyklus hast?

Keine Panik! Vielleicht brauchst du einfach etwas Hilfe. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Du kannst beispielsweise einen Hormontest bei FEMNA machen und so ein klares Bild deiner hormonellen Situation erhalten. Das Schöne hierbei ist, dass du mit dem Ergebnis nicht allein gelassen wirst, sondern dich anschließend telefonisch beraten lassen kannst. Vereinbare einen Termin bei deiner Gynäkologin, der mittels Ultraschall schauen kann, wie weit deine Eierstöcke sind und ob sich die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut hat. Suche dir Rat bei einer erfahrenen Heilpraktikerin, um deine Hormone wieder auf natürlichem Wege in Fahrt zu bringen. 

Ein Wort zum Schluss

Wir haben an dieser Stelle bewusst darauf verzichtet, alles aufzulisten was so passieren kann wenn du die Pille absetzt. Nur Mut! Betrachte die Veränderungen in deinem Körper wenn möglich, ohne sie zu bewerten. Gib ihm einfach Zeit und Liebe, denn jede Umstellung kann erstmal anstrengend sein. Der Weg zurück zu einer natürlichen Menstruation hat viel mit deiner eigenen Weiblichkeit zu tun. Welche weiblichen Anteile hast du in deinem Leben? Hast du dich schon einmal so richtig darüber gefreut, dass du eine Frau bist? Ist dir bewusst, welches Geschenk es ist, Leben spenden zu können? Die richtige Einstellung zur Weiblichkeit trägt entscheidend zum Erfolg bei. Erwecke die Göttin in dir!

Bei Fragen rund um das Thema Pille absetzen, Hormone und Schilddrüse, berät dich unsere Team der FEMNA-Expertinnen für Frauengesundheit gern!


Ines Hommels ist Heilpraktikerin und Fachtherapeutin für natürliche Frauenheilkunde. In ihrer Praxis in Hamburg betreut sie Frauen aller Altersklassen. Zu ihren Praxisschwerpunkten zählen unter anderem unerfüllter Kinderwunsch, Post Pill Syndrom und PCO. Ihre Liebe gilt der Pflanzenheilkunde. Auch Homöopathie, anthroposophische Medizin, Aromatherapie, TCM und bioidentische Hormone zählen zu ihren Therapieoptionen. Mehr zu ihrer Praxis unter www.frauenheilkunde-hh.de


Quellen

https://www.forschung.sexualaufklaerung.de/verhuetung/verhuetungsverhalten-2018

Marbach, Eva. Östrogen-Dominanz. BoD–Books on Demand, 2009.

https://www.hexal.biz/praeparate/dokumente/gi/2019_04_l_thyroxhx_75g_lf.pdf

www.netzwerk-frauengesundheit.com/antibabypille-macht-krank-durch-mangel-an-mikronaehrstoffen/

https://www.netdoktor.at/laborwerte/fettloesliche-vitamine-6684726

https://www.aerzteblatt.de/blog/98816/Schaden-Oestrogene-in-der-Kuhmilch-der-Gesundheit


Mehr Lesestoff

https://generation-pille.com/pille-absetzen-tipps-tricks/


Über die Autorin
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