Detox: Körper entgiften und Organe glücklich machen – so funktioniert es!

Wenn du dich oft schlapp, müde und aufgebläht fühlst, könnte dir womöglich eine Detox-Kur gut tun. Ein fahler Teint, wenig Energie und Infektanfälligkeit können Anzeichen dafür sein, dass deine Entgiftungsorgane überlastet sind.

Denn in unserer modernen Welt von heute lauern Giftstoffe an jeder Ecke! Deshalb können einige Entlastungstage wahre Wunder wirken. Doch was genau steckt hinter dem Entgiftungstrend und was gibt es zu beachten? Das und mehr erfährst du in diesem Artikel.

Außerdem klären wir auf, warum eine Entgiftung deiner Gesundheit gut tut und für mehr Wohlbefinden sorgt. Zum Schluss erwarten dich noch tolle Detox Tipps, die nicht viel kosten und sofort angewendet werden können.

Was bedeutet Detox?

Das Wort ist dir mit Sicherheit nicht neu, denn inzwischen begegnet es einem an fast jeder Ecke. Schnell noch einen Detox-Smoothie gemixt, um danach zum Detox-Yoga zu gehen und anschließend einen Pärchenabend ohne Smartphone zu genießen, ganz im Zeichen des digitalen Detox. „Detox“ kommt vom englischen „Detoxification“, also Entgiftung, und bedeutet, den Körper von diversen Giften, beispielsweise aus der Umwelt und ungesunden Lebensmitteln zu entgiften.

Der Körper entgiftet stets und ständig, auch wenn du gerade keine spezielle Kur machst. Das ist extrem wichtig, damit all unsere elementaren Stoffwechselprozesse funktionieren können. Dafür sind vor allem unsere Leber, unsere Nieren, unser Darm und natürlich auch unsere Haut zuständig.

Da wir in unserer modernen Welt permanent von Schadstoffen umgeben sind, kann es schnell passieren, dass der Körper mit den „Säuberungsarbeiten“ nicht mehr ganz so gut hinterher kommt. Infolgedessen können sich dann schädliche Substanzen in unserem Organismus anhäufen und ablagern und dadurch auch Krankheiten verursachen.

Die sogenannten Detox Kuren helfen dem Körper dabei, noch effizienter zu entgiften, als er es ohnehin schon tut. Zwei Faktoren sind dabei besonders wichtig:

  1. Weniger Schadstoffe zuführen, damit der Körper entlastet wird und mehr Energie aufwenden kann, um alten Abfall loszuwerden.
  2. Dem Körper das zuführen, was ihm beim Entgiften hilft.

Wo kommen besonders viele Giftstoffe vor?

An jeder Ecke lauern schädliche Stoffe, die im Nu in unseren Körper gelangen können! Die einen nimmt man bewusster wahr als die anderen. Im normalen Alltag sind das beispielsweise die folgenden:

  • Luftverschmutzung: z.B. durch Abgase, Rauch, Staub und Aerosole.
  • Fertigprodukte: enthalten meist Unmengen an Zusatzstoffen wie Konservierungsmittel, Aromen, Farbstoffe und Süßungsmittel
  • Fisch: ist leider häufig mit Giftstoffen wie polychlorierten Biphenylen (PCB) und Quecksilber belastet.
  • Weitere tierische Lebensmittel: enthalten oft Antibiotika-Rückstände, wenn es keine Bio-Produkte sind.
  • Obst und Gemüse: sind oft mit Pestiziden belastet.
  • Lebensmittel-Verpackungen: Über Plastikverpackungen oder High-Tech Beschichtungen können Mikropartikel in Lebensmittel gelangen.
  • Kosmetikprodukte: Konservierungsmittel, Mikroplastik und billige Füllstoffe werden über die Haut aufgenommen und in den Körper geleitet.
  • Medikamente: Paracetamol kann in der Leber beispielsweise in zu hohen Dosen viel Schaden anrichten.
  • Weitere schädliche Einflüsse: Rauchen, Putzmittel mit chemischen Inhaltsstoffen, billige Kleidung, …
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Unsere Entgiftungsorgane – wahre Helden

Damit uns all die schädlichen Stoffe, mit denen wir im Alltag konfrontiert werden, nicht zum Verhängnis werden, haben wir einen ganzen Trupp wahrer Helden in unserem Körper! Ihre Aufgabe ist es, wieder richtig Ordnung zu machen. Sie sortieren all das aus, was dort nicht hingehört. Tag für Tag.

1. Leber – Das Entgiftungsorgan Nr. 1

Unsere Leber – größte Drüse des menschlichen Körpers – ist wohl auch eines der unterschätztesten Organe! Sie ist ein wahres Multitalent. Ihre Aufgaben sind vielfältig: sie steuert unter anderem unsere Fettverdauung, liefert Energie aus unseren Nahrungsbestandteilen, stellt die verschiedensten Stoffe her, reguliert unseren Blutzuckerspiegel und dient auch als Speicherorgan für Spurenelemente, Vitamine und anderes. Und obendrein ist sie unser Entgiftungsorgan Nummer 1!

Denn die Giftstoffe unserer Nahrung gelangen über die Dünndarmschleimhaut in die Pfortader und damit direkt in unsere Leber. Das heißt: Unsere Leber steht im Entgiftungsprozess an erster Stelle! Sie filtert dort alle Toxine (Giftstoffe) aus dem Blut und macht diese ungiftig. Erst dann können diese neutralisierten Toxine über unsere Nieren oder unseren Darm ausgeschieden werden.

Da unsere Leber aber nicht über eigene Nervenbahnen verfügt, kann sie (leider) auch nicht weh tun. Und deshalb merken wir oft gar nicht, wie belastet sie ist. 

Wer genauer „hinhört“, kann aber durchaus die Signale der Leber erkennen. Zu diesen gehören beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen (vor allem an den Schläfen), die Neigung zu Migräne, Verdauungsstörungen und vieles mehr. Denn wenn die Leber überfordert ist und in der Entgiftung nicht mehr nachkommt, bleiben Giftstoffe vermehrt im Blut. Dadurch kann unser Blut nicht mehr so viel Sauerstoff durch unseren Körper transportieren und wir können das durch die oben erwähnten Symptome spüren.

Doch keine Angst! Das Gute ist, deine Leber ist nicht nachtragend. Sie hat solch ein großes Regenerationspotential, dass sie sich komplett erholen kann und geschädigte Zellen wieder durch neue ersetzt werden können. Deshalb reicht es bei Leber-Transplantationen auch schon aus, nur einen kleinen Teil einer Spenderleber zu transplantieren. Denn sowohl aus dem gespendeten Stück als auch dem verbliebenen Leberstück kann eine vollständig funktionsfähige Leber heranwachsen! Einfach unglaublich, oder?

Und dieses Potential kannst du unterstützen, um deiner Leber ein bisschen unter die Arme zu greifen und ihr etwas Gutes zutun!

Was tut meiner Leber gut?

  • Versuche, so wenig wie möglich neue, leberbelastende Giftstoffe zuzuführen. Dazu gehören Alkohol, raffinierter Zucker, Transfettsäuren (finden sich in vielen Fertigprodukten), Geschmacksverstärker und auch bestimmte Medikamente wie Paracetamol.
  • Die Leber mag es bitter: Baue natürliche Bitterstoffe in deinem Speiseplan ein, wie zum Beispiel Chicorée, Löwenzahn, Rucola oder Artischocken. Sie regen die Gallensaftsekretion an, die Ausschüttung deiner Bauchspeicheldrüsenenzyme und aktivieren somit die Leber!
  • Weitere Lebensmittel, die die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen, sind zum Beispiel Grapefruit, rote Beete, Knoblauch, Avocado, Grüner Tee, Kurkuma…
  • Verwöhne deine Leber mit einem wärmenden Leberwickel – die Leber liebt die Wärme. Am besten du machst den Wickel in der Mittagszeit oder aber am späten Abend. Mit dem Nebeneffekt, dass du danach herrlich schlafen kannst.

2. Nieren – die Kläranlage unseres Körpers

Auch unsere Nieren leisten einen wichtigen Beitrag zur Entgiftung. Sie sind sowas wie die Kläranlage unseres Körpers! Sie filtern das Blut und scheiden herausgefilterte Schadstoffe dann im dort produzierten Urin aus, während Mineralstoffe und andere wichtige Substanzen zurückgewonnen werden. Deshalb wundert es auch nicht, dass unser Urin in seiner Farbe so stark variieren kann – je nach Gehalt der Giftstoffe und der anderen ausgeschiedenen Substanzen.

Wird die Niere mit der Entgiftung aber überbelastet, kann dadurch die Nierenfunktion schwächer werden. Und im Gegensatz zur Leber verfügen unsere Nieren leider nicht über solch positive Regenerationsmechanismen. Hauptgrund ist vor allem ein ungesunder Lifestyle mit falscher Ernährung, die mit Übergewicht, Bluthochdruck oder auch Diabetes einhergehen kann. Vor allem Fast Food Produkte und Lebensmittel mit hohem Fettgehalt und viel Zucker gehen auf die Nieren! Achte daher besonders auf folgende Inhaltsstoffe:

  • Salz: Man denkt es nicht, aber gerade Salz kann schlimme Auswirkungen auf unseren Körper und vor allem auf unsere Nieren haben. Denn sie müssen das Zuviel an Salz wieder aus dem Blut filtern und im Urin ausscheiden. Viel Salz ist vor allem in Fertigprodukten, aber auch in Wurst und Käse enthalten. Orientiere dich am besten an der Tagesempfehlung von ca. 6g Salz, alles was darüber liegt, kann deine Filterorgane schnell überbeanspruchen.
  • Eiweiß tierischen Ursprungs: Auch ein Zuviel an Eiweiß, vor allem aus Fleisch, kann deinen Nieren zu Schaffen machen. Denn das Eiweiß, was der Körper nicht braucht, wird zu Harnstoff abgebaut und über den Urin ausgeschieden. Diese Aufgabe übernimmt wieder einmal unsere Niere und kann dadurch schnell überlastet werden.
  • Purine: Purine sind kleinste Bausteine der DNA – und auch in einigen Lebensmitteln enthalten. Besonders hohe Purin-Konzentrationen zeigen Innereien, Fleisch und Wurst. Diese Purine werden in den Nieren zu Harnsäure abgebaut und auch über den Urin aus dem Körper geschleust. Kommen die Nieren aber mit der Filterarbeit nicht nach, kann sich Harnsäure anstauen, ablagern und zu Kristallen zusammensetzen. Ein Nierenstein kann entstehen. Außerdem sorgt ein Anstieg der Harnsäure im Körper zu einer Verschiebung unseres Säure-Basen-Haushalts in Richtung Übersäuerung, was ebenfalls unsere Nieren zusätzlich beansprucht.

Doch mithilfe einer ganzheitlichen regelmäßigen Nierenreinigung kannst du selbst einer Nierenschwäche vorbeugen. Wir zeigen dir hier einige hilfreiche Tipps:

  • Ausreichend Wasser trinken! Klingt einfach, doch viele vergessen das regelmäßige Trinken am Tag leicht. Obwohl es so viele positive Effekte hat. Denn Forscher:innen konnten belegen, dass mit zunehmender Trinkmenge das Risiko für Nierensteine abnimmt. Auch vor dem Schlafengehen sollte noch einmal ein großes Glas Wasser getrunken werden. Versuche, dir das regelmäßige Wassertrinken anzugewöhnen. Kombiniere das Trinken beispielsweise mit alltäglichen Tätigkeiten, sodass sich irgendwann eine Routine entwickelt. Oder nimm – egal wohin du gehst – immer eine Flasche Wasser mit, denn es ist einfacher, ans Trinken zu denken, wenn man das Wasser immer dabei hat. Schmeckt dir normales Wasser nicht, dann peppe es einfach mit leckerem frischen Obst auf! Ein paar Beeren oder eine Zitrone werten unseren neuen Detox-Drink schnell auf! Und auch gerade Zitrone hat einen positiven Effekt auf Nierensteine, denn die Zitronensäure löst manche Nierensteine regelrecht auf.
  • Auch verschiedensten Kräutern wird die heilsame Wirkung auf unsere Nieren nachgesagt. Dazu zählen unter anderem: die Goldrute, die Bärentraube, die Brennnessel, der Löwenzahn und der Schachtelhalm. Sie enthalten einerseits antimikrobielle Stoffe, um Harnwegsinfekten vorzubeugen, und anderseits haben sie einen durchspülenden Effekt.
  • Gesunde Ernährung ist das A und O für deinen Körper und natürlich auch für deine Nieren. Es gibt einige Lebensmittel, die eine Wunderwirkung in Hinblick auf unsere Nieren haben. Das sind beispielsweise Spargel, Petersilie, Selleriesaft, Zwiebeln und Kresse. Sie regen unsere Urinausscheidung an, haben eine präventive Wirkung auf die Bildung von Nierensteine und können teilweise sogar kleine Nierensteinchen ausschwemmen. Und auch mit Kürbiskernen wird nur Positives verbunden, weshalb wir empfehlen können, täglich ca. 20g Kürbiskerne zu essen, um langfristig deinem gesamten Harntrakt etwas Gutes zutun.

3. Darm – weit mehr als nur die Müllabfuhr

Der Darm

Ein wichtiges Organ, was wir bei der Entgiftung nicht vergessen dürfen, ist unser Darm. Doch Darm ist nicht gleich Darm! Denn nachdem unsere Nahrung zunächst im Magen angesäuert wurde, gelangt sie in den Dünndarm. Er ist dafür verantwortlich, dass sie in die kleinsten Bestandteile aufgespalten wird, damit all ihre Nährstoffe über die Dünndarmschleimhaut in unseren Körper aufgenommen werden können. Der unbrauchbare Rest der Nahrung sowie Abfallprodukte und giftige Substanzen kommen danach in unseren ca. 1,5m-langen Dickdarm, der dem Kot Wasser entzieht, diesen dadurch eindickt und anschließend ausscheidet.

Wenn die Ausscheidung nicht ganz so am Schnürchen laufen sollte und sich eine Verstopfung entwickelt, kann das negative Folgen haben. Man spricht auch von der sogenannten „Rückwärtsvergiftung“, denn unser Körper wird die giftigen Substanzen, die eigentlich ausgeschieden werden sollen, einfach nicht los und muss sie gezwungenermaßen wieder aufnehmen. Außerdem können durch kleinste Ablagerungen auch die Schleimhäute des Dünndarms regelrecht verstopft werden, was zur Folge hat, dass essentielle Stoffe nicht mehr richtig aus der Nahrung aufgenommen werden können. Im schlimmsten Fall kann dadurch die Energie- und Nährstoffversorgung unseres Körpers nicht mehr gedeckt werden und so zu Mangelerscheinungen führen.

Doch keine Angst! Nicht umsonst gibt es verschiedenste Möglichkeiten, unserem Darm etwas Detox zu gönnen – und diese wollen wir die hier vorstellen:

  • Die richtige Ernährung kann helfen: Um einer Verstopfung vorzubeugen, ist es ratsam, auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Dazu zählen beispielsweise Vollkornprodukte, Gemüse wie Kohl oder Möhren, getrocknetes Obst, Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und generell Nüsse und Samen. Einige Samen sind für ihren Quelleffekt bekannt und tun deshalb auch deinem Darm gut. Das sind unter anderem Leinsamen und Flohsamenschalen. Verzichte doch zum Frühstück einfach mal auf dein Brötchen und mache dir eine leckere Detox-Bowl mit Naturjoghurt, leckerem Obst und gesunden Nüssen und Samen als Topping!
  • Viel trinken: auch für den Darm ist ausreichendes Trinken echter Detox! Denn das spült ordentlich durch und hilft ihm, unbrauchbare und schädliche Stoffe schneller auszuscheiden.
  • Wenn du dich bewegst, bewegt sich auch dein Darm! Und das ist unheimlich wichtig. Denn durch Bewegung regst du auch die Peristaltikbewegung deines Darms an und hilfst ihm dabei, dass er nicht stehen bleibt.
  • Heilkräuter für deine Verdauung: beispielsweise als Tee aufgebrüht haben sich unter anderem Kräuter wie Pfefferminze, Kamille, Anis, Fenchel, Salbei und Löwenzahn bewährt.

Darmreinigung und Darmsanierung

Wenn es um Darm-Detox geht, kommt man nicht an diesen beiden Begriffen vorbei. Doch wie unterscheiden sich beide Maßnahmen?

Oft wird geglaubt, dass Darmreinigung nur ein Begriff aus der Schulmedizin ist und einfach nur das richtige Abführen zur kurzfristigen Entleerung beschreibt, wie es beispielsweise vor einer Darmspiegelung notwendig ist. Doch in der Alternativmedizin und Naturheilkunde werden Darmreinigung und Darmsanierung wie Synonyme eingesetzt und haben darüber hinaus noch eine ganz andere Bedeutung! Sie sollen zur Regeneration und Heilung deiner Darmschleimhaut betragen, Entzündungsprozesse minimieren, die Darmflora stärken und obendrein Abfallprodukte und schädliche Substanzen abtransportieren. Doch das allein schafft man nicht nur – wie häufig geglaubt – durch die Entleerung. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren, so beispielsweise auch dem Wiederaufbau und der Regeneration deiner Darmflora. Wie du weißt, hast du eine ganze Armee guter Bakterien in deinem Verdauungstrakt – rund 100 Billionen Stück! – die dein Immunsystem auf Trapp halten, das Eindringen böser Keime verhindern, an der Verdauung beteiligt sind und auch einige wichtige Substanzen für uns produzieren, wie zum Beispiel Vitamine und Hormone. Doch leider kann dieser Hilfstrupp auch geschädigt werden – bestes Beispiel dafür ist die häufige Antibiotika-Einnahme! Deshalb schließt sich bei der Darmsanierung nach der richtigen Reinigung auch das Wiederherstellen deines Mikrobioms an, was mithilfe eines Probiotikums erreicht werden kann. Interessiert dich dieses Thema näher, kannst du gern Hilfe bei einer unserer Beraterinnen suchen oder unseren Artikel zum Darmaufbau lesen. FEMNA bietet auch einen Darmtest an, um deine Darmflora genauer zu untersuchen.

4. Haut – ein wahres Powerorgan

Zwar ist unsere Haut nur wenige Millimeter dick, ist aber trotzdem das größte und schwerste Organ unseres Körpers. Und deshalb hat sie auch viele unterschiedliche Funktionen: Sie schützt unseren Körper vor Umwelteinflüssen, wie Sonnenlicht, Regen, Hitze oder Kälte. Außerdem trägt sie zur Temperaturregulation bei, schützt vor dem Austrocknen und speichert zudem wichtige Stoffe, wie Wasser, Fette und andere Stoffwechselprodukte. Ohne die Haut könnten wir uns auch gar nicht so gut zurechtfinden, denn sie zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen unseres Körpers. Durch sie empfinden wir Sinneseindrücke wie Kälte oder Wärme, Druck, Juckreiz und Schmerz. Und dann ist da auch noch ihre Aufgabe als Entgiftungsorgan!

Denn mithilfe unserer Schweißdrüsen kann der Körper eine Vielzahl schädlicher Stoff eliminieren, darunter zum Beispiel überflüssiges Wasser, Salz und Zucker sowie Ammoniak, Quecksilber und bei Fieber teilweise auch Krankheitserreger.

Doch ist sie damit überlastet, kann das dazu führen, dass die zu eliminierenden Stoffe sich anhäufen und allmählich die Poren verstopfen. Das kann sich dann in unreiner Haut zeigen.

Höchste Zeit, deiner Haut bei der Entgiftung ein bisschen zu helfen und ihr etwas Gutes zutun!

  • Wasser, Wasser, Wasser: vielleicht kannst du es schon langsam nicht mehr hören, aber viel Wasser wirkt wirklich wahre Wunder! Denn wenn du zu wenig trinkst, werden unsere Nieren nicht mehr so gut durchspült und können an der Entgiftung nicht mehr so gut teilnehmen. Die schädlichen Stoffe verbleiben also im Körper und die Haut ist es nun, die damit klarkommen muss. Unterstütze sie also!
  • Deine Haut von außen entgiften: Egal ob regelmäßige Bäder, Detox-Masken aus Heilerde oder Massagen mit den im Trend liegenden Edelstein-Gesichtsrollern. Alle helfen deiner Haut, die Poren zu öffnen, Schadstoffe auszuschleusen, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen sowie die Durchblutung und den Lymphfluss anzuregen.
  • Die Versorgung mit ausreichend Vitalstoffen: dazu zählen Vitamine, wie Vitamin A und B, aber auch Zink und Kieselerde.

Warum regelmäßiges Entgiften gut für die Gesundheit ist

Es kann vorkommen, dass unsere Organe, die für die Entgiftung zuständig sind, nicht mit der Entgiftung hinterher kommen. Das kann viele Gründe haben, beispielsweise schlechte Ernährung, rauchen, viel Alkohol, Stress und Schlafmangel. In diesem Falle zirkulieren die Stoffe zunächst im Blut, bis sie sich nach einiger Zeit in bestimmten Organen und Geweben ablagern können.

Ab einem bestimmten Ausmaß werden diese Ablagerungen gefährlich und es droht die Entstehung von Krankheiten. Angefangen bei chronischer Müdigkeit, hoher Infektanfälligkeit des Immunsystems und Muskelschmerzen, können sogar Parkinson und die Entstehung von Krebs auf Defizite in der Entgiftung zurückgeführt werden.

Deswegen ist es mehr als sinnvoll, seinen Körper so oft es geht zu entlasten, indem die Zufuhr von schädlichen Lebensmitteln und anderen äußeren Faktoren minimiert und gleichzeitig die Entgiftung aktiv unterstützt wird.

Kommen wir hiermit zum praktischen Teil. Das kannst du unternehmen, um deinen Körper bei der Entgiftung zu unterstützen:

Detox Kur: Mit diesen 5 Tipps klappt’s!

Du weißt nun, wie deine einzelnen Organe deinen Körper tagtäglich von all den schädlichen Stoffen befreien, mit denen du im Alltag konfrontiert wirst. Was deinen einzelnen Entgiftungsstationen so richtig gut tut, hast du auch bereits erfahren. Nun wollen wir dir noch ein paar allgemeine Tipps und Tricks auf den Weg geben, mit denen du deinem gesamten Körper ein bisschen Detox bieten kannst. Viel Spaß!

1. Move your body

Bewegung ist das A und O für einen gesunden Körper. Und regt auch gleich noch deine Entgiftungsorgane ordentlich an. Also eine Win-Win-Situation! Finde etwas, was dir Spaß macht. Egal ob Joggen, Schwimmen oder die Hüften ordentlich kreisen lassen mit dem neuen HulaHoop-Trend. Auch hüpfen und springen, wie zum Beispiel auf einem Rebounder, also einem Mini-Trampolin, kann wahre Wunder bewirken. Denn dadurch kommt die Lymphe in deinem Körper in Bewegung und kurbelt so auch die Entgiftung an.

Hab Spaß und probiere dich aus!

2. Achte auf deine Ernährung

Versuche, so gut es geht, auf eine gesunde und ausgewogenen Ernährung zu achten. Vermeide Fertigprodukte und Fast Food und konzentriere dich auf gesunde Bio-Produkte. Dein Körper wird es dir danken.
Sehr effektiv sind außerdem Antioxidantien, da sie die freien Radikale neutralisieren, also sozusagen entgiften. Um deinem Körper also zu helfen, versorge ihn mit reichlich Lebensmitteln, die Antioxidantien enthalten. Das sind zum Beispiel Beeren, Früchte, Nüsse, Kakao, Gemüse, Gewürze und auch grüner Tee.

Als kleine Anregung haben wir hier für dich ein leckeres Detox-Smoothie-Rezept, womit du deinen Vitamin- und Antioxidantien-Vorrat wieder ordentlich auffüllen kannst!

Detox-Smoothie

  • 250 g Möhren
  • 100 g kernlose rote Trauben
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Schuss Mineralwasser

Alle Zutaten in einen Mixer geben, zerkleinern und vermischen. Und anschließend genießen!

3. Probiere Detox Yoga aus

Detox Yoga

Auch beim Detox-Yoga bringst du deinen Körper ordentlich in Bewegung. Darüber hinaus unterstützt du deinen Körper auf allen Ebenen beim Entgiften, und zwar mithilfe von Dehnübungen, Atemtechniken und natürlich auch dem positiven Effekt der Stressreduktion. Besonders Drehhaltungen regen deine Verdauung an und helfen, deine Bauchorgane besser zu durchbluten. Auch das Antrainieren einer entspannten, tiefen Atmung kann unterstützen, Stress zu reduzieren und auf diese Weise die Entgiftungsorgane zu entlasten. Denn dauerhafter Stress kann auch deine Entgiftungsstationen stressen und aus der Ruhe bringen. Zusätzlich kannst du mithilfe von Detox-Yoga Stresshormone abbauen, deinen Parasympathikus – das sogenannte Nervensystem der Entspannung – aktivieren und einfach ein bisschen abschalten. Denn auch die Gesundheit unseres Geists dürfen wir beim Projekt Entgiften nicht aus den Augen verlieren!

4. Gehe in die Sauna

Ein Saunagang bringt nicht nur Entspannung und Wohlgefühl, sondern kurbelt auch deine Entgiftung an. Und zwar über das Schwitzen! Aufgrund der hohen Temperaturen gibt dein Körper nämlich verstärkt Flüssigkeit ab und kann damit auch viele schädliche Substanzen nach außen transportieren. Deine Poren werden frei. Zusätzlich steigt deine Körperkerntemperatur und dein Herz arbeitet auf Hochtouren. Die Durchblutung deiner Zellen wird stärker und Giftstoffe können viel schneller abtransportiert werden.

Falls du vielleicht nicht so der Sauna-Typ bist, kannst du es zunächst mit einer Sauna geringerer Temperatur versuchen. Oder du machst daheim einfach ein Dampfbad über heißem Wasser mit ein paar Kräutern. Taste dich langsam ran und finde die optimale Lösung für dich!

5. Verzichte auf Kaffee, Alkohol, Nikotin und Zucker

Dass diese Stoffe ungesund sind, ist sicher nichts Neues. Doch gerade diese Genussmittel bringen unsere Entgiftungsorgane so richtig ins Schwitzen. Sie sind es, die Tag für Tag dafür sorgen, dass ungesunde Substanzen unschädlich gemacht werden.

Detox bedeutet nämlich nicht nur, die Entgiftung an sich zu erleichtern, sondern beginnt auch damit, weniger schädliche Stoffe zu sich zu nehmen. Um auf diesem Wege unseren Entgiftungsorganen einmal etwas Gutes zutun!

Wir wissen, dass es schwer ist, von heut auf morgen auf alle Leckereien zu verzichten. Das sollst du auch gar nicht! Versuche einfach, langsam zu reduzieren und eventuell gesündere Alternativen zu finden. Wieso also nicht mit Agavendicksaft süßen anstatt mit reinem Industriezucker? Oder vielleicht lieber einen Tee zum Frühstück als einen Kaffee?

Das Wichtigste dabei: Finde einen Weg, bei dem du dich wohlfühlst!

Fazit

Detox-Trends gibt es wie Sand am Meer. Doch man muss nicht immer viel Geld dafür ausgeben! Denn Grundlage für einen gesunden Lebensstil ist das Wissen darüber, was dein Körper und vor allem deine Entgiftungsorgane tagtäglich für dich tun. Deshalb wird es früher oder später Zeit, ihnen so richtig Danke zu sagen!

Wir hoffen, du konntest in diesem Artikel zahlreiche Tipps mitnehmen, wie du deinen Körper am besten beim Entgiften unterstützen kannst und vor allem, dass es meist auch sehr einfach ist, in den Alltag gute Detox-Methoden einzubauen. Wir wünschen dir viel Spaß auf diesem Weg und bieten dir – wie immer – unsere Unterstützung dabei an.

Hast du also noch offene Fragen zum Thema Detox oder zu deiner Organgesundheit, dann wende dich sehr gerne an eine unserer Expertinnen!

Quellen

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK234183/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9630736/

https://fachportal-gesundheit.de/entgiftung-der-haut/#Massnahmen_8211_Entgiftung_der_Haut

https://www.yogaeasy.de/artikel/detox-wie-du-mit-yoga-optimal-entgiften-kannst

https://www.evidero.de/schwitzen-und-wohlfuehlen

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/

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