Perimenopause Symptome – Der eigentliche Wechsel



Perimenopause Symptome – Was passiert im Körper?

Der Begriff Perimenopause beschreibt die Zeit vor und nach der Menopause. Die lateinische Vorsilbe „peri-“ bedeutet wiederum so viel wie „um“ oder „herum“. Die Perimenopause definiert somit einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren vor und einem Jahr nach der Menopause. Also jene Zeit um die letzte Menstruationsblutung herum. Diese für den Körper gravierende Umstellungsphase liegt zeitlich betrachtet zwischen der Prämenopause und der Postmenopause. Bedingt durch die Hormonumstellung erleben die meisten Frauen typische Perimenopause Symptome, so gehen etwa spürbare Veränderungen bei der Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Monatsblutungen mit typischen Wechseljahrsbeschwerden einher.


Prozesse der Perimenopause

Die Perimenopause findet bei den meisten Frauen zwischen dem 48. und 55. Lebensjahr statt. Dabei gibt es allerdings genetische sowie regionale Unterschiede. Während Südeuropäerinnen ihre Menopause durchschnittlich etwa ein Jahr früher erleben als Frauen im übrigen Europa, müssen starke Raucherinnen bereits zwei Jahre eher mit ihr rechnen.
Während der Wechseljahre (auch als Klimakterium bezeichnet) bleibt der Eisprung immer häufiger aus, da die Follikelreifung in den Eierstöcken langsam versiegt. Damit vermindert sich sowohl die Bildung des Progesteron-Hormons als auch später der Östrogene. Diese beiden Hormone steuern maßgeblich alle Vorgänge der weiblichen Fruchtbarkeit. Nimmt ihre Menge im Körper ab, setzt die Monatsblutung nun immer öfter aus und es kommt zu Zyklusstörungen.
Da es noch möglich ist schwanger in den Wechseljahren bzw. der Perimenopause zu werden, sollte dennoch an eine geeignete Verhütung gedacht werden.


Symptome der Perimenopause

Da die letzte Monatsblutung, die Menopause, erst nachträglich bestimmt werden kann, lässt sich die Perimenopause während dieser Zeit nur durch das Auftreten typischer Symptome feststellen. Viele Frauen klagen über Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gelenkschmerzen. Dazu kommen häufig noch Erschöpfungszustände bis hin zu depressiven Verstimmungen.

Zudem werden die Schleimhäute im Genitalbereich trockener, dünner und anfälliger für Verletzungen. Die sexuelle Erregung sowie das Feuchtwerden der Scheide können dadurch erschwert werden. Des Weiteren können Harnwegsinfektionen und Blasenschwäche auftreten, die durch die Schleimhautrückbildung in Harnröhre und Blase verursacht werden.


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Quellen

Ortmann, Olaf. “Endokrinologie der perimenopausalen Übergangsphase, der Postmenopause und des Seniums.Klinische Endokrinologie für Frauenärzte. Springer, Berlin, Heidelberg, 2005. 169-185.

Braendle, W. “Periklimakterium.” Gynäkologische Endokrinologie2.2 (2004): 83-87.